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Lokalsport
VVV: Sarpei und Nieveld kommen nicht

Venlo. Der Ghanaer bekommt keine Arbeitserlaubnis. B-Team verliert Test gegen Echt nach Führung mit 3:4. Von Sven Schalljo

Die beiden Testspieler des VVV, Hans Nunoo Sarpei und Nirchino Nieveld werden das Team aus der Ehrendivisie nicht verstärken. Das gab der Verein gestern bekannt. Die Gründe aber sind sehr gegensätzlich. Während Nieveld im Probetraining nicht überzeugen konnte, verhindert die Gesetzgebung der Niederlande die geplante Ausleihe von Sarpei. Mit dem Sohn von Ex-Bundesligaprofi Hans Sarpei waren sich die Verantwortlichen des VVV ebenso einig, wie mit dem VfB Stuttgart, von dem der 18-Jährige ausgeliehen werden sollte. Eine Arbeitserlaubnis in den Niederlanden hätte der Ghanaer aber nicht bekommen. Daher muss der Transfer nun unterbleiben.

"Es ist enorm schade für uns. Hans wäre eine Verstärkung für das Team gewesen und der Junge wollte auch unbedingt zu uns wechseln. Wir müssen uns nun anderweitig orientieren und den Markt beobachten. Klar ist, dass wir noch zwei bis drei Spieler dabei haben wollen für die anstehende Saison." sagt der enttäuschte VVV-Sportdirektor Stan Valckx.

Eine mögliche Verstärkung könnte der gebürtige Venloer Jens Janse sein. Der flexible Verteidiger absolvierte in seiner bisherigen Karriere rund 160 Eredivisie-Duelle für Willem II Tilburg, und NAC Breda, startete ab dem Jahr 2013 allerdings eine regelrechte Tour durch Europa. Über die Stationen FC Cordoba (Spanien), Dynamo Tiflis (Georgien), Terana Calcio (Italien) landete der 31-jährige zuletzt bei Leyton Orient in England. Janse hat die Möglichkeit Trainer Maurice Steijn im Probetraining von sich zu überzeugen.

Unterdessen überzeugte der zweite Anzug des VVV im Testspiel gegen Viertligist EVV Echt nicht und verlor mit 3:4. Ohne die meisten Stammkräfte konnte das Venloer Team bis zur 69. Minute mit 3:1 in Führung gehen. Danach aber war die junge Mannschaft, das Durchschnittsalter der Spieler auf dem Feld lag gegen Spielende unter 22 Jahren, nicht in der Lage, das Spiel über die Zeit zu bringen und musste noch drei Gegentreffer hinnehmen. So stand am Ende eine 3:4-Niederlage.

Trainer Maurice Steijn äußerte sich dennoch zufrieden: "Für mich war Spielpraxis für Leemans, Post und Decker nach ihren Verletzungen wichtig. Das Niveau der ersten 16 Spieler im Kader liegt dicht beieinander, dahinter müssen wir uns aber noch breiter aufstellen."

Quelle: RP
 
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