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Tischtennis
Waldniel ist noch auf Titelkurs

Grenzland. TTC reist in der Tischtennis-NRW-Liga nach Köln. ASV-Frauen brauchen Sieg.

Für den ASV Süchteln wird es in der Tischtennis-Oberliga der Frauen langsam Zeit zu punkten. Mit lediglich drei Punkten steht der Aufsteiger nur auf dem Relegationsrang. Zu wenig, um eine ruhige Saison ohne Abstiegsängste zu bestreiten. Die Hoffnungen im Heimspiel gegen den TTC Fritzdorf II weitere Punkt zu holen, sind aber eher gering. Denn die Gäste sind nach fünf glatten Siegen Tabellenführer. Überragende Spielerin beim TTC ist Ex-Nationalspielern Margit Freiberg-Nolten, die bisher eine 9:2-Bilanz aufweist. Beim ASV ist Isabell Güdden ist mit 12:1-Einzelsiegen gleich stark einzuschätzen.

Das Feld in der Frauen-Verbandsliga liegt eng zusammen. Dank einer 5:1-Zwischenbilanz hat sich der TTC Dülken auf Rang drei vorgearbeitet, hat aber nur einen geringen Vorsprung auf die Abstiegsränge. Das soll sich mit einem Heimsieg am Sonntag gegen den Anrather TK IV ändern. Mit einem Sieg würde Dülken Frühzeit die Weichen auf Klassenverbleib stellen.

Die Herren des TTC Waldniel sind im Titelrennen der NRW-Liga dick im Geschäft. Mit drei weiteren Teams haben die Schwalmtaler eine 10:4-Bilanz. Spitzenreiter TTC Lantenbach (13:5) ist nur vorne, weil sie zwei Spiele mehr ausgetragen haben. Da sich die Konkurrenz gegenseitig Punkte abnehmen wird und Waldniel mit Jülich nur noch eine Spitzenmannschaft als Aufgabe hat, kann der TTC bis zum Ende der Hinrunde ganz nach oben kommen. Dazu müssen aber die Hausaufgaben erledigt werden. Bei der DJK Spinfactory Köln wartet zwar keine leichte Aufgabe, aber mit einer konzentrierten Leistung sollten beide Punkte mit nach Hause genommen werden können. Wie es geht, hat Waldniel zuletzt gegen den TV Dellbrück gezeigt. "Ein guter Start in den Doppeln ist immer sehr wichtig", sagte Spieler Michael Poos.

Mit dem ersten Punktgewinn durch das 8:8 gegen den TTV DJK Hürth hat ASV Süchteln II eine wenig Hoffnung geschöpft. Vielleicht kann der Abstiegskampf in der Verbandsliga doch noch erfolgreich absolviert werden. Das Fünkchen Hoffnung könnte neue Nahrung bekommen, wenn bei den TTF GW Elsdorf Zählbares erreicht wird. Die Tischtennisfreunde sind mit vier Zählern nur unwesentlich besser gestartet als der ASV. Wenn erneut wie gegen Hürth Jan Kemper aufgeboten wird, hat Süchteln alle Chancen.

(api)
 
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