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Lokalsport
Waldniel wird Schwalmtaler Hallenstadtmeister

Schwalmtal. Hallenfußball: Der Bezirksligist setzt sich im Finale mit 5:1 gegen Landesligist Amern durch - Bracht wird Dritter.

Bei den Schwalmtaler Hallenmeisterschaften kann einfach kein Nicht-Schwalmtaler Verein gewinnen. Bei der 2016er Auflage setzte sich mit dem SC Waldniel erneut ein Schwalmtaler Team durch. Im Finale bezwang Waldniel den Landesligisten VSF Amern mit 5:1. Beide Mannschaften sind damit für das 25. Volksbank-Masters in zwei Wochen in Dülken qualifiziert. "Nach einer schwächeren Vorrunde haben wir uns von Spiel zu Spiel gesteigert und im Finale unser bestes Spiel gezeigt", waren sich Trainer John Hesen und Co-Trainer Sebastian Kellers einig. Die Tore für Waldniel erzielten Andreas Klingen, Kai Schürmann, Kevin Stapper, Jan Beerens und Stefan Heinrichs. Für Amern langte es zum 1:5-Anschlusstreffer durch Tim Rademacher.

Im Spiel um den dritten Platz benötigte der Bezirksligist und Vorjahres-Vizemeister TSF Bracht gegen den Überraschungs-Halbfinalisten B-Liga-Elften TSV Boisheim ein Neunmeterschießen, um sich knapp mit 6:5 durchzusetzen. "Wir sind wieder unter den letzten vier", sagte Brachts Trainer Markus Steffens. "Vielleicht erhalten wir als Dritter eine Wildcard fürs Masters, damit wir dort wie in den letzten beiden Jahren wieder mit von der Partie sein dürfen." Pascal Wüsten hatte die Brachter während der regulären Spielzeit zweimal in Front gebracht. Doch die starken Boisheimer antworteten mit den Treffern durch Sascha Schümann und Norman Tescher zum Ausgleich. "Hut ab vor den Boisheimern, die haben ein bärenstarkes Turnier gespielt", sagte Brachts Trainer Steffens.

Im Halbfinale schied der TSV Boisheim, der überraschend die erste Vorrundengruppe vor dem späteren Titelträger Waldniel gewann, nur knapp mit 1:2 gegen den Landesligisten Amern aus. Max Kapell hatte Amern in Front geschossen. Boisheim glich durch ein Amerner Eigentor aus, ehe Tim Rademacher kurz vor dem Spielende das 2:1 für Amern machte. Im anderen Semifinale setzte sich Waldniel nur knapp gegen Bracht mit 3:2 durch. David Pries hatte Bracht zweimal in Front geschossen. Julian Rode und Kai Schürmann erzielten jeweils den Ausgleich, ehe Stefan Heinrichs noch das 3:2 für Waldniel glückte.

In der Vorrunde gab es bereits die ersten faustdicken Überraschungen. In der "Hammer"-Gruppe A schied sowohl Titelverteidiger Fortuna Dilkrath als allen voran auch der eigentlich wesentlich stärker eingeschätzte A-Liga-Spitzenreiter TuRa Brüggen sang- und klanglos aus. "Wir hätten Boisheim schlagen müssen", ärgerte sich Toni Lanz, der für Dilkraths Trainer Rainer Bruse die Regie beim Bezirksligisten Fortuna Dilkrath übernahm. "Aber es hat nicht sollen sein. Aber für uns zählt in diesem Jahr ohnehin nicht die Halle, sondern allen voran der Verbleib in der Bezirksliga."

(ms)
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