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Tischtennis
Waldnieler wollen ihre weiße Weste verteidigen

Grenzland. In der NRW-Liga sind Waldniels Tischtennisspieler in Bochum Favorit. ASV-Reserve ist auf Wiedergutmachung aus.

In Gestalt des SV Union Velbert II, des TTC Waldniel und des VfB Kirchhellen haben sich in der Tischtennis NRW-Liga bereis drei Teams abgesetzt. Bisher gaben die Mannschaften noch keinen einzigen Punkt ab. Dies soll (zumindest) für die Schwalmtaler vorerst auch so bleiben.

"Wir spielen erst am Ende der Hinrunde gegen Velbert und Kirchhellen", sagt TTC-Spieler Michael Poos. "Bis dahin wollen wir unsere weiße Weste behalten." Der nächste Gegner dürfte Waldniel keine größeren Steine in den Weg legen. Das TT-Team Bochum hat im bisherigen Saisonverlauf noch nichts Zählbares zustande gebracht. Nur gegen Kirchhellen schrammte der Aufsteiger bei der 7:9-Niederlage ganz knapp an einem Punkt vorbei. In Bochum möchte Waldniel morgen vor allem in den Auftaktdoppeln besser spielen. Gegen den TTV Falken Rheinkamp wurde nur eines gewonnen, aber zwei verloren. Dass die Doppel nicht zu den Stärken der Bochumer zählen, davon zeugt die 2:11-Bilanz.

Der ASV Süchteln II möchte nach seiner ersten Niederlage in der Verbandsliga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Das 2:9 beim SSV Germania Wuppertal II wurde schnell abgehakt. "Der Saisonstart war alles in allem gelungen. Normalerweise sollten wir gegen Hagen klar gewinnen", sagt Mannschaftsführer Robin Anders vor dem heutigen Heimspiel. Mit der Reserve des Ex-Bundesligisten TTC Hagen empfängt der ASV ein Team, dass als Anwärter auf den letzten Tabellenplatz gehandelt wird. Nach dem Rückzug aus der Bundesliga wurden einige Spieler aus den unteren Ligen hochgemeldet. In der Verbandsliga sind sie aber teilweise überfordert.

Eine Vorhersage für die Spiele des ASV Süchteln in der Frauen-NRW-Liga ist überaus schwer. Weil Neuzugang Maike Aatz nicht immer spielt und Alexandra Krampe noch gar nicht gespielt hat, stehen bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. Auch gegen den ESV BR Bonn, die mit einer 3:1-Bilanz gestartet sind, wird es morgen in eigener Halle wohl nur in Bestbesetzung zu einem Sieg reichen. Selbst dann, wenn Isabell Güdden erneut drei Einzelpunkte beisteuert.

Nach vielen Jahren, in denen der TTC Dülken um den Klassenverbleib in der Verbandsliga bangen musste, scheint es in dieser Saison ruhiger zuzugehen. Auch wenn der tolle Start mit drei Siegen und einem Remis nicht überbewertet werden darf. Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen soll auch gegen die DJK Rhenania Kleve, die erst einmal verloren haben, ein Sieg eingefahren werden.

(api)
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