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Handball
Waldniels Frauen liefern eine Demonstration der Stärke ab

Kreis. Der SC Waldniel steht alleine an der Spitze der Landesliga. Die Handballerinnen setzten sich in einem einseitigen Spitzenspiel gegen den TV Anrath 28:12 (15:6) durch. "Das war eine absolut gelungene Vorstellung. Wir waren vorne wie hinten richtig stark", sagte Trainer Ernst Möller. Seine Mannschaft hätte die Gäste zu keiner Zeit ins Spiel kommen lassen.

Über 5:0 führten die Gastgeberinnen zur Pause bereits 15:6. Diesen Vorsprung baute das Team nach dem Wechsel konsequent aus. "Wir haben mit und ohne Ball sehr flexibel gespielt und hatte eine gefühlte Trefferquote von 70 oder 75 Prozent", meinte der Coach. Jana Wetzels (7), Martha Bagusche (6) und Jana Opitz (6) warfen die meisten Tore. Liga-Konkurrent ASV Süchteln unterlag nach einer schwachen Leistung im Nachbarschaftsduell 26:27 gegen die TS St. Tönis II. "Wir haben nicht ins Spiel gefunden. Das war eine verdiente Niederlage", meinte Trainer Gunnar Müller, der alleine Kathrin Birker aus seinem Team hervorheben wollte. "Sie hat vorne wie hinten stark gespielt", sagte Müller. Weil der ASV hektisch und verkrampft spielte und viele Chancen ausließ, führten die Gäste in der zweiten Hälfte bereits mit vier Toren. Dennoch erspielte sich der ASV in der Schlussphase noch die Chance zum Ausgleich, die aber leichtfertig vergeben wurde. Müller haderte mit den Schiedsrichtern, die seiner Meinung nach zwei Rote Karten gegen die Gäste hätten aussprechen müssen. So schied etwa Caro Tophoven mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aus.

Der TV Lobberich II siegte beim ATV Biesel 31:26. Das Spiel war bis zum 7:7 mit wechselnden Führungen ausgeglichen, bevor der TVL bis zur Pause mit 14:12 in Führung ging und diese bis zum Ende kontinuierlich ausbaute. Die Entscheidung fiel mit den Toren vom 19:17 bis zum 24:18. Für Lobberich kamen beide Torhüterinnen zum Einsatz. Kaja Schummers spielte in der ersten Halbzeit und kam ebenso gut ins Spiel wie Nina Kornfeld. Die Abwehr stabilisierte Jessica Clement und im Spiel nach vorne waren Sara Fenkes (4) und Melanie Ensen (10) ruhige Spielgestalterinnen mit dem Blick für die Mitspielerinnen. Nina Lemkens erzielte acht Tore.

(wiwo)
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