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Tischtennis
Waldniels Herren in Feierlaune

Grenzland. Im letzten Spiel der Tischtennis-Saison ist Waldniel in der NRW-Liga nicht mehr von Platz drei zu verdrängen. Die TTC-Damen verloren gegen Dülken 3:8.

Die Tischtennisspieler des TTC Waldniel haben in der NRW-Liga Rang drei sicher. Damit sind die Schwalmtaler quasi das beste Team nach den beiden Überfliegern TTC Champions Düsseldorf und 1 FC Köln II. Die hätten in gleicher Besetzung auch in der Oberliga, in die vermutlich beide aufsteigen werden, eine gute Rolle gespielt. Am letzten Spieltag reist Waldniel am Sonntag zur Bundesliga-Reserve von Borussia Düsseldorf. Der Aufsteiger muss als Tabellenletzter wieder zurück in die Verbandsliga.

Dreizehn verschiedene Spieler haben die Landeshauptstädter bereits eingesetzt; nur Nachwuchstalent Jörn Steinwachs hat alle zehn Rückrunden-Spiele mitgemacht. Konstanz herrscht hingegen beim TTC. Neuzugang Guangjian Zhan, Jörg Evertz und René Ten Hoeve haben kein einziges Spiel verpasst. In der Hinrunde reichte es für Waldniel nur zu einem kläglichen 8:8. Da waren die Schwalmtaler allerdings personell so knapp besetzt, dass sogar Vorsitzender Klaus Taplick aushelfen musste. Den Aufenthalt in Düsseldorf wird die Mannschaft sicherlich nutzen, um nach dem Spiel in der Altstadt den Saisonabschluss zu feiern.

Der ASV Süchteln ist in der Frauen-Verbandsliga immer noch ungeschlagen. Bis auf zwei Unentschieden (Haarener TV, TTC Mariaweiler II) hat der Meister alle Spiele souverän gewonnen. Die weiße Weste möchten die Süchtelnerinnen auch nach dem Spiel beim Post SV Kamp-Lintfort behalten.

Die Saison beendet haben bereits der TTC Waldniel und der TTC Dülken. Beide trafen am Mittwoch im Lokalduell aufeinander. Die schon vor dem Spiel als Absteiger feststehenden Schwalmtalerinnen unterlagen mit 3:8. "Das Spiel spiegelt komplett die Saison wider", sagte TTC-Kapitänin Alexandra Jaspers. "Wenn wir unten keinen Punkt holen, haben wir keine Chance." Mehr als zehn Jahre in der Damen-Verbandsliga gehen damit für Waldniel zu Ende. Alexandra Jaspers und Sabine Scholz gewannen zu Beginn ein Doppel und waren im Einzel jeweils gegen Monika Janißen erfolgreich. Denis Dauvermann war gegen Katharina Nowroth nah an einem weiteren Punkt. Sie unterlag nur hauchdünn mit 9:11 im fünften Satz. Bei Dülken überzeugte Sarah Schmacks mit drei glatten Einzelerfolgen.

(api)
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