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Unsere Ehrenamtler
Wenn Väter ihre Söhne zur Vereinsarbeit motivieren

Viersen. Viersen (off) Andreas Debock (2. Vorsitzender) und Jürgen Krienen (Geschäftsführer) leben ihren Söhnen Sebastian und Niklas die Ehrenamtlichkeit schon viele Jahre in verschiedenen Positionen beim Dülkener FC vor. Da kann es nicht wirklich verwundern, dass die beiden ihnen schon in jungen Jahren nacheifern. Der 25-jährige Sebastian Debock ist schon seit über 20 Jahren Mitglied im DFC. Er startete mit fünf Jahren als Spieler in der Bambini-Mannschaft. Mit zehn Jahren probierte er andere Sportarten aus. Seine Leidenschaft blieb der Fußball. Besonders junge Leute auf seinen Sport aufmerksam machen, ist ihm besonders wichtig.

Mit 19 Jahren bildete er im DFC die erste U 5-Mannschaft, die sogenannten "Mini-Kicker". Die ganz Kleinen lernen zunächst das Bewegen mit dem Ball kennen. "Im Winter wird auch gerne mal eine Bewegungslandschaft aufgebaut", sagt Sebastian Debock. Der Spaß am Sport und an der Bewegung steht dabei im Vordergrund. "Das Techniktraining lernen die Kleinen noch früh genug." Neben seiner Trainerlaufbahn bei den Mini-Kickern übernahm er im Jahr 2009 weitere Trainerfunktionen. Nach der Co-Trainer-Phase übernahm er die damaligen E 2-Junioren, die heute in der B-Jugend immer noch coacht. Erfolgreich absolvierte er den Kinder-Trainer-Lehrgang und erwarb seine Trainer-C-Lizenz. Sein Ehrenamt ist zeit-intensiv. Er trainiert und begleitet seine Jungs zu Meisterschafts- und Freundschaftsspielen, Turnieren und übernimmt dafür die Koordinierung. Der Bankkaufmann engagiert sich zudem im Vereinsvorstand. Als Schatzmeister ist er für die finanziellen Vorgänge des Vereins zuständig.

Auch Niklas Krienen hat der frühe Start als Fußballspieler im Jahr 1994 beim DFC viel gegeben. Bei den Bambini begann er seine Laufbahn und spielte aktiv bis zu seinem elften Lebensjahr. Mit 14 Jahren begann er dann eine Ausbildung zum Schiedsrichter. Seitdem ist er als Unparteiischer auf den Spielfeldern am Niederrhein unterwegs, schon früh pfiff er auch Seniorenspiele. Bis heute blickt er auf mehr als 320 Partien zurück. Inzwischen versucht er auch, Jugendliche für die Aufgabe als Spielleiter zu gewinnen. "Wenn es nicht genügend Schiedsrichter gibt, werden in Zukunft immer mehr Spiele abgesagt. Es ist wichtig, dafür Nachwuchs zu finden", sagt der 26-Jährige. Seit dem vergangenen Jahr greift er auch wieder aktiv auf dem Platz ein und spielt für den im Dülkener FC.

Über sein sportliches Engagement hinaus ist er politisch engagiert im Vorstand der Jungen Union der Stadt Viersen. Niklas Krienen findet: "Das Fußballspiel ist für meine körperliche Fitness enorm wichtig und mein Ausgleich zum Alltag. Zudem lernte ich im Sport Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit."

Quelle: RP
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