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Tennis
Westkreis gegen allgemeinen Trend

Grenzland. Der Trend setzt sich fort: Hat sich die Zahl der teilnehmenden Mannschaften an der Winterhallenrunde aus dem Grenzland in vergangenen Jahren ständig reduziert, so wird in der neuen Spielzeit ein Negativrekord erreicht.

Nur noch fünf Mannschaften aus drei heimischen Tennisvereinen haben für eine höhere Klasse als die Bezirksliga gemeldet. Im letzten Jahr waren es noch doppelt so viele.

Für die Brüggenerin Sonja Pohl, seit vergangenem Sommer Vorsitzende des Tenniskreises Viersen, allerdings kein Grund zur Beunruhigung. "Diesen Trend kann ich aus Sicht unserer Kreisausschusssitzungen eigentlich nicht so bestätigen. Nimmt man den Tennissport am gesamten linken Niederrhein zusammen, also die Bezirke Kleve, Moers, Krefeld, Viersen, Mönchengladbach und Neuss, dann wird man feststellen, dass die Zahlen im Sommer und Winter insgesamt sehr stabil sind", betont Pohl.

Die Entwicklung im westlichen Teil des Kreises Viersen ist für sie gegen den allgemeinen Trend und ist aus ihrer Sicht nur eine temporäre Erscheinung. Sie glaubt, dass es vielen Teams so geht wie ihrem. Die Damen der TG Brüggen haben in der Bezirksliga nicht gemeldet, weil einige Spielerinnen Nachwuchs erwarten oder verletzt sind. "Wir haben aber sofort beschlossen, dass es sich hierbei lediglich um eine Pause und keine Auflösung des Teams handelt und wir im nächsten Jahr wieder an den Start gehen", erklärt Pohl und fügt hinzu: "Ich denke, so geht es sicherlich vielen Mannschaften. Im nächsten Jahr wird die Anzahl der teilnehmenden Mannschaften sicher wieder größer werden."

(Ako)
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