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Handball
Wichtiger Arbeitssieg für TSV Kaldenkirchen

Nettetal. Die Kaldenkirchener Verbandsliga-Handballer setzten sich daheim 29:24 gegen Grefrath durch. Primus Lobberich siegte in Bottrop. Von Wiltrud Wolters

In souveräner Manier holten sich die Verbandsliga-Handballer des TV Lobberich im 18. Meisterschaftsspiel der laufenden Saison ihren 13. Sieg. Mit dem 32:25 (16:12) beim Schlusslicht SC Bottrop verteidigten die Lobbericher ihre Spitzenposition in der Liga. Der TSV Kaldenkirchen siegte aufgrund einer starken Schlussphase 29:24 (15:15) im Nachbarschaftsduell gegen die TS Grefrath.

Lobberichs Handballer wurden ihrer Favoritenrolle im Spiel beim SC Bottrop von der ersten Minute an gerecht. Die Mannschaft von Christopher Liedtke setzte sich nach 3:3 über 7:4 und 10:5 ab. In der Abwehr seien seinen Spielern zu Beginn einige Fehler unterlaufen, berichtete der Trainer. Insbesondere über die linke Seite fingen sich die Gäste Gegentore ein, weil sie aus dem Verbund zu spät heraustraten, um die Offensivaktionen der Bottroper zu stoppen. "Trotzdem haben wir uns über die zweite Welle noch abgesetzt", meinte Trainer Christopher Liedtke. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte verkürzten die Bottroper den Rückstand beim 14:16 und 15:17 auf zwei Tore. Nach einer Auszeit in der 37. Minute besannen sich die Lobbericher auf ihrer Stärken und sorgten mit den Toren bis zum 24:16 endgültig für klare Verhältnisse.

Den Trainer überzeugte vor allem die linke Angriffsseite mit Ruben Dorenbeck (2) und Florian Mähler (5) im Zusammenspiel. Trotz des klaren Erfolges ärgerte es Liedtke, dass seine Mannschaft die Zügel nach dem 24:16 wieder etwas schleifen ließ. "Wir müssen lernen, solche Spiele konsequent zu Ende zu spielen, damit wir das auch in engeren Spielen umsetzen können und nicht meinen, einen Gang rausnehmen zu können", sagte Liedtke.

Der TSV Kaldenkirchen fuhr nach zwei Niederlagen einen enorm wichtigen Derbysieg gegen Grefrath ein. Das Ergebnis erscheint allerdings deutlicher, als es das Spiel war. TSV-Trainer Philipp Clodt sprach von daher hinterher von einem "Arbeitssieg". Seine Mannschaft führte nach starkem Beginn zwar über weite Strecken. Nach vielen vergebenen Möglichkeiten gelang dem TSV mit einem starken Finale ab der 50. Minute die Entscheidung. Der TSV zog vom 23:22 auf 29:24 davon, dabei erzielte der starke Steffen Coenen (9) alle sechs Tore. In der Offensive glänzte Coenen als Torschütze neben Maik Tötsches (2), der mit seinem Durchsetzungsvermögen oft nur durch Fouls zu bremsen war.

Die Basis für den Erfolg legte der TSV in der Defensive. Obwohl die 5:1-Abwehr mit einer besonderen Beachtung für Grefrath Gereon Heesen (6) zu Beginn gut funktionierte, stellte der TSV auf die 6:0-Variante mit Milan Langheinrich und Vincent Widera im Zentrum um. Die Umstellung ging auf einige Ballgewinne der Gäste nach Abprallern zurück, die beim TSV für Unsicherheit sorgten. An Widera bissen sich die Gäste in der Folge die Zähne aus. Zudem lieferte Florian Nordmann, der nach 20 Minuten für Carsten Hesse ins Tor kam, eine "bärenstarke" Partie ab, so Clodt.

Quelle: RP
 
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