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Handball
Zwei Grenzland-Teams im Final Four

Kreis. Während der TSV Kaldenkirchen und der TV Lobberich im Viertelfinale des Handball-Kreispokals erfolgreich waren, schieden Lobberichs Frauen aus.

Die Handballer des TSV Kaldenkirchen und des TV Lobberich stehen im Halbfinale des Pokalwettbewerbes im Handballkreis Krefeld-Grenzland. Die Handballerinnen des TV Lobberich sind hingegen unter der Woche ausgeschieden.

Der Verbandsligist TSV Kaldenkirchen qualifizierte sich mit einem 30:26-Erfolg beim TV Anrath für das Final Four Anfang April in Grefrath. Beim TSV übernahm die junge Generation Verantwortung. Mit sieben Akteuren des Jahrgangs 1996 erkämpfte sich der TSV bis zur Pause ein 14:14. Gegen den nie aufsteckenden Landesligisten setzte sich das TSV ab der 38. Minute etwas ab. Die Tore teilten sich Coenen (9), Merzenich (7), Marx (5), Langheinrich (4), Lösche (2), Heyer (2) und Rosati (2). Tristan Moritz sah in der 26. Minute eine Rote Karte.

Der TV Lobberich setzte sich 36:28 (20:18) bei der SG Dülken durch. Der Oberligist spielte seine Überlegenheit erst im zweiten Spielabschnitt klar aus. "Wir haben eine tolle erste Hälfte gespielt. Wir haben viel investiert und lagen zwischendurch auch einmal mit zwei Toren vorne", meinte SG-Trainer Niklas Voß. Das lag nicht zuletzt am herausragenden Florian Schütterle, der gegen seinen alten Klub zehn Tore erzielte. In der zweiten Hälfte ließ beim Landesligisten die Konzentration nach, es schlichen sich technische Fehler ein, so dass die Lobbericher schnell 27:22 führten und den Erfolg dann sicher ausspielten. Die Lobbericher Tore warfen T. Liedtke (9), Pasch (9), Pietralla (5), Weisz (5), Schellekens (4), Föhles (3) und Stelten. Für die SG trafen Schütterle (10), L. Greven (9), Choukeir (3), Himmel (3), Recker (2) und Ph. Lenzen. Im Final Four trifft Kaldenkirchen auf den TV Vorst. Lobberich spielt gegen den Hülser SV.

Bei den Frauen war im Viertelfinale Endstation für den TV Lobberich. Die Oberliga-Handballerinnen unterlagen beim SV Straelen 20:30 (9:18). "Für uns war es purer Stress", sagte Trainer Marcel Schatten. Durch Beruf, Studium und Stau trafen viele Spielerinnen spät ein, die Aufwärmphase fiel sehr knapp aus. Die Mannschaft, der etliche Spielerinnen fehlten, kam nicht auf Touren.

Nach dem frühen, klaren Rückstand steckten die Spielerinnen auf. "Ich kann den Frust nachvollziehen, dennoch sollten wir es mal wieder schaffen, unsere Körperspannung und Körpersprache über 60 Minuten auf das Spielfeld zu bringen", sagte Schatten. Die Tore warfen Lemkens (6), Schronz (3), S. Weisz (3), R. Weisz (3), Heinzig (2), N. Ensen, Otten und Liedtke. Bei den Frauen haben sich neben Straelen auch der TV Aldekerk und der SSV Gartenstadt für das Final Four. Die letzte Partie des Viertelfinales im Kreispokal bestreiten der SC Waldniel und TV Krefeld-Oppum am Mittwoch, 17. Februar.

(wiwo)
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