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Kampfsport
Zweimal Grenzland bei der Universiade

Kampfsport: Zweimal Grenzland bei der Universiade
Bei der Abschlussveranstaltung der RP-Sportlerwahl vor zwei Jahren in Süchteln demonstrierten Madeline Folgmann (l.) und Julia Ronken ihr Können. Jetzt vertreten sie gemeinsam die deutschen Farben bei der Universiade in Taipeh. FOTO: Bsen
Grenzland. Die Weltspiele der Studierenden sind ein sportliches Großereignis. Bei der jüngsten Auflage, die morgen in Taipeh beginnt, starten die Taekwondo-Kämpfer Madeline Folgmann (Nettetal) und Julia Ronken (Viersen) für Deutschland. Von Paul Offermanns

Bei der 29. Sommeruniversiade in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh, den Weltspielen der Studierenden, starten in Gestalt von Madeline Folgmann (Nettetal) und Julia Ronken (Viersen) gleich zwei Taekwondokämpferinnen aus dem Grenzland. Sie vertreten die Farben des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes. Nach den Olympischen Spielen ist das die zweitgrößte Multisportveranstaltung der Welt. 13000 Studierende aus über 150 Ländern messen sich in 22 Sportarten. Die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft nimmt mit insgesamt 126 Sportlern und 60 Offiziellen daran teil.

Die beiden Studentinnen der Deutschen Sporthochschule in Köln wurden für die Gewichtsklassen bis 53 und bis 57 Kilogramm im Einzelwettbewerb und Zweikampf-Teamwettbewerb nominiert. In den Einzelwettbewerben wurden Madeline Folgmann und Julia Ronken für unterschiedliche Gewichtsklassen benannt. Die Universiade beginnt morgen mit der großen Eröffnungsfeier und endet am 30. August. Die Taekwondo-Veranstaltungen finden von Sonntag bis zum 26. August statt. An den ersten beiden Tagen sind die Poomsae-Teilnehmer dran. Ab kommendem Dienstag starten dann die Vollkontaktwettkämpfe für die Taekwondo-Studierendennationalmannschaften. Für Julia Ronken startet die Universiade mit dem ersten Vollkontaktwettkampftag gleich am ersten Tag. Madeline Folgmann steigt dagegen erst am Freitag nächster Woche in den Einzelwettbewerb ein. Egal, wie der Wettkampf für sie endet, viel Zeit zur Erholung bleibt nicht. Denn tag darauf steht für sie und zwei weitere deutsche Taekwondo-Kämpferinnen der Teamwettbewerb an.

"Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis, mit Sportlern anderer Sportarten aus der ganzen Welt zusammenzutreffen. Wir sind nicht nur bei den Taekwondo-Wettbewerben dabei, sondern fiebern auch bei vielen anderen Sportarten mit und feuern unsere Mannschaftskollegen an." Folgmann und Ronken freuten sich riesig über die Nominierung, um an diesen Weltspielen teilnehmen zu dürfen. "Bei den Universiaden soll neben den sportlichen Leistungen auch das Flair der Studentenmeisterschaften zu spüren sein", sagten die beiden Taekwondo-Kämpferinnen vor ihrer Abreise. Julia Ronken startete bereits bei den Studierenden-Europameisterschaften 2015, 2017 und den Europaspielen für Studierenden 2016 mit. Die U21-Europameisterin Madeline Folgmann nahm schon an zwei klassischen Weltmeisterschaften und vielen Grand-Prix-Wettbewerben teil. Sie kennt bereits Taipei und Taiwan, durch die Teilnahmen an der Jugendweltmeisterschaft 2014 und eine Woche später durch Qualifikation für die Jugend-Olympiade. "Doch die Universiade wird uns beiden noch mal eine ganz neue und spannende Erfahrung bringen."

Quelle: RP
 
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