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Baugebiet Butschenweg
Anwohner spenden für Löwenkinder

Viersen. Ein großes Straßenfest konnten jetzt die Anwohner des Neubaugebietes am Butschenweg feiern; rund 200 Menschen wollten dabei sein. Eingeladen hatte die städtische Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG). Für deren Geschäftsführer Thomas Küppers gehöre es zur städtebaulichen Verantwortung dazu, dass nicht nur Vermarktungsprozesse von Grund und Boden stattfinden, sondern dass Menschen sich im erworbenen neuen Heim auch wirklich heimisch fühlen. "Wenn man Menschen für ihre Stadt begeistern will, muss man etwas für sie tun", ergänzt Küppers.

Das Programm, das sich die GMG für das Straßenfest ausgedacht hatte, war abwechslungsreich: Der Rheinländer Unterhaltungskünstler Schmitz-Backes begeisterte mit Humor und eindrucksvollen Zaubereinlagen. Aber die Gäste konnten auch selbst aktiv werden, etwa bei einer spannenden Butschenweg-Erlebnis-Rallye, die das Viersener Unternehmen XPAD Erlebnispädagogik organisiert hatte. Für die Kinder gab es einen Luftballonwettbewerb, eine Hüpfburg und eine Schminkaktion.

An der Grillstation konnten sich die Gäste mit Herzhaftem wie Bratwurst und Krakauer, Puten- und Schweinesteak, verschiedenen Dip-Variationen, bunten Salaten und Baguettes oder auch Champignons in Knoblauchsauce aus der Riesenpfanne stärken. An der Fingerfoodstation gab es gesundes Rohkostgemüse mit Kräutercreme, für Leckermäuler wurden Poffertjes an der Kuchentheke zubereitet.

Softgetränke und Kaffee löschten den Durst. Der Erlös aus dem Verkauf der alkoholischen Getränke kam als Spende den Löwenkindern, dem Viersener Verein zur Unterstützung krebskranker Kinder zugute. "Es sind 348 Euro zusammengekommen", sagt GMG-Mitarbeiterin Melanie Jablonski zufrieden; sie hatte sich intensiv um die Organisation des Festes gekümmert. Auch eine solche Spendenaktion stärkt die positive Haltung zur Stadt Viersen als Lebensort, ist Thomas Küppers überzeugt: "Miteinander feiern und dabei für einen guten Zweck aktiv sein, schafft ein Gefühl von Zugehörigkeit zu den Menschen in der neuen Heimat - und man übernimmt Verantwortung für andere, denen es nicht so gut geht."

Dass es beim Straßenfest wie aus Eimern regnete, wurde gekonnt ignoriert. Am Eiswagen schleckte man Eis und unter großen, schützenden Zeltdächern rückten die Menschen vom Butschenweg enger zusammen. Sie erlebten eine tolle Stimmung und hatten Gelegenheit für gute Gespräche.

Quelle: RP
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