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Hinsbeck
Diamantene Hochzeit im Haus der Wäscherei-Familie Spolders

Viersen. Am Freitag, 24. Juni, zwei Tage nach dem Hochzeitstag, feiern Maria "Ria" und Lambert "Bert" Spolders in Hinsbeck ihre Diamanthochzeit mit einer Festmesse an der Johanneskapelle in Hinsbeck-Schlöp. Gefeiert wird gemeinsam mit den Schlöper Schützen und ihren Gästen, wozu auch ihre vier Kinder, neun Enkel und vier Urenkel gehören.

Maria wurde am 20. März 1931 in Hinsbeck Schlöp 4 geboren, wo ihre Eltern Wilhelm und Katharina Stormen seit 1926 eine Wäscherei hatten. Ihr Wunschberuf Kindergärtnerin blieb ein Traum, stattdessen lernte sie nach dem 2. Weltkrieg in Lobberich und Viersen das Wäschereifach. 1952 stieg sie nach dem Tod des Vaters in das elterliche Geschäft ein. 1955 lernte sie bei der Frühjahrskirmes in der Gaststätte Willi Franken ihren späteren Mann Lambert "Bert" Spolders kennen und lieben. Dieser kam aus Kaldenkirchen, wo er am 14. September 1930 als jüngstes von acht Kindern geboren wurde. Er lernte im Geschäft Hans Terstappen Polsterer. Bis 1956 arbeitete er hier. Am 22. Juni 1956 wurde geheiratet, aus der Ehe entstanden die vier Kinder Silvia, Beatrix, Martina und Robert.

Bert Spolders gab seinen Beruf auf und stieg in das Geschäft in der Schlöp ein. 1976 gab man die Wäscherei dort auf und zog in einen Neubau "Am Engel". Hier wurde die Wäscherei um eine Reinigung erweitert, eine arbeitsintensive Zeit begann. 1997 traten sie in den "Unruhestand" und gaben das Geschäft in die Hände ihrer Tochter Martina und ihres Schwiegersohnes Gerd Josef van Ool. Inzwischen arbeitet mit der Enkelin Ivonne van Ool bereits die dritte Generation in der Reinigung. Für Hobbys blieb der Jubilarin wenig Zeit, Knüpfen und Stricken brachten ihr zwischendurch Ruhe. Dagegen war Bert Spolders in mehreren Vereinen aktiv. Bereits in Kaldenkirchen war er begeisterter Taubenzüchter. 1956 trat er dem Brieftaubenzuchtverein "Heimkehr Hinsbeck" bei, wo er mehr als 60 Jahre Züchter war. Als begeisterter Fußballer spielte er seit 1945 in Kaldenkirchen. 1957 trat er dem SC Rhenania Hinsbeck bei, wo er bis 1976 spielte, zunächst in der 1. Mannschaft, zum Schluss bei den Alt-Herren. Darüber hinaus ist er seit 1956 Mitglied der St.-Johannes-Bruderschaft Hinsbeck-Schlöp. 1976 trat er auch der St.-Sebastianus- und St.-Antonius-Bruderschaft bei, wo er Fahnenoffizier wurde und bis 2002 blieb. Seinen Traum, einmal Schützenkönig zu sein, erfüllte sich 1999. heko

Quelle: RP
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