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Leute, Leute
Die Schüler, die Feuerwehr und eine Spende

Viersen. Schüler des Förderzentrums West des Kreises Viersen aus Schwalmtal haben in Berlin den SPD-Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner getroffen. Sie besuchten den Bundestag, nahmen an einer Plenarsitzung teil und konnten ihren Abgeordneten alles fragen, was sie über die Politik in Berlin oder in ihrer Heimat wissen wollten: Wie viel verdient ein Abgeordneter? Welches Auto fährt er? Wie denkt er über die Flüchtlingspolitik, Obama und Putin? Weil eine Stunde nicht reichte, bot Schiefner an, die Diskussion zu einem späteren Zeitpunkt in der Schule fortzuführen.

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Der Nachwuchs der Feuerwehren im Kreis Viersen hat bei einer Übung in Niederkrüchten gezeigt, wie man eine größere Einsatzlage gemeinsam bewältigt. Die Kinder und Jugendlichen kamen aus Niederkrüchten, Schwalmtal, Viersen, Willich, Tönisvorst und Kempen. Insgesamt nahmen 112 junge Leute an der Übung teil, für die sie die Hauptschule in Niederkrüchten nutzten. Sie übten, Menschen aus dem verrauchten Gebäude zu retten und vom Lindbruch-Weiher eine Wasserversorgung aufzubauen. Die Kinder und Jugendlichen kletterten durchs Gebüsch, schleppten Schläuche und verlegten Leitungen. Hochkonzentriert arbeitete der Nachwuchs zwei Stunden lang, die Ausbilder waren zufrieden. hah

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Beim Schützenfest der St.-Petri-Bruderschaft Oebel-Gelagweg hatte das Königshaus von Geschenken abgesehen und stattdessen um Spenden gebeten. Dieser Bitte kamen die Gäste mit Freuden nach. Je 750 Euro erhielten die "ALS Stiftung - Hilfe für ALS-kranke Menschen" und der Verein Löwenkinder, der krebskranke Kinder unterstützt. Die Frauen des Königshauses übergaben die Spende. off

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Vor mehr als 50 Jahren, im März 1965, verließen neun Mädchen und 16 Jungen das Werner-Jaeger-Progymnasium in Lobberich mit der "Mittleren Reife". Es war der erste Jahrgang mit einem Abschluss. Dann trennten sich die Wege der Schülerinnen und Schüler - die nun wieder zusammenkamen. Die Hauptinitiatoren des Klassentreffens, Paul Dickmanns und Peter Lange sowie Greta van der Beek-Optendrenk mit ihren Familien, wohnen sogar noch in Lobberich. Johannes Leenen, stellvertretender Schulleiter, zeigte den Ehemaligen die heutige moderne Schule. Übrigens: Die weiteste Anreise zu dem Klassentreffen hatte Jürgen Kordsmeyer, der heute in Südfrankreich lebt. Vermisst wurde Gerhard Güthoff: Er war jahrelang Lehrer am WJG, konnte aber urlaubsbedingt nicht an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. ivb

Quelle: RP
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