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Uwe Schummer Und Udo Schiefner
Gemeinsam für die Königsburg

Viersen. Tipps, wo Fördermittel abgerufen werden können und Hilfe auf dem Weg dorthin, geben SPD-Bundestagsabgeordneter Udo Schiefner und sein CDU-Kollege Uwe Schummer schon in vielen Fällen. Jetzt zahlte sich diese persönliche Fürsprache für den Verein Königsburg 2.0 aus, denn dessen 160 Mitglieder konnten sich über die die Unterstützung der beiden Politiker freuen. Beide besuchten jetzt "ihr" Förderobjekt.

Aus dem Topf der Bundesmittel für Kultur und Medien fließen 300.000 Euro nach Süchteln in die denkmalgeschützte Königsburg. "Ich war bereits im Dezember vergangenen Jahres in der Königsburg, um mir alles anzuschauen. Es gab viele Gespräche und weitere Besuche, die mich vom Projekt überzeugten", sagt Schiefner. Das ging auch Schummer so. Gemeinsam setzten sich die beiden Politiker bei der Kulturstaatsministerin für die Königsburg ein und begleiteten den vom Verein gestellten Antrag für Fördermittel bei den Schritten durch die weiteren Gremien.

Es sei nicht nur die historische Bausubstanz an sich, sondern auch die kulturelle Bedeutung, die das Gebäude auszeichne und die es zu etwas ganz Besonderem mache, so Udo Schiefner. Als "ein Haus mit viel Atmosphäre, das nun wiederbelebt" wird, beschreibt es Uwe Schummer.

Mit dem Geld, zu dem weitere 100.000 Euro aus der Deutschen Stiftung Denkmalschutz kommen, geht es nun an die Dach- und Außenisolierung. Dabei wird insbesondere der Lärmschutz eine entscheidende Rolle spielen.

So sehr sich der Vorstand über die Förderung freut, denn: "Sie macht den Start der Sanierung möglich. Aber wir müssen trotzdem weiterhin die laufenden monatlichen Ausgaben aufbringen", sagt Cornelia Breidenbach, die auch zum Vereins-Vorstand gehört. Ihr Mann Martin Breidenbach ergänzt: "Zudem muss man berücksichtigen, dass bei jeder Förderung auch ein Eigenanteil zu leisten ist." Wie hoch der für das Projekt Königsburg aussehen wird, das steht zurzeit noch nicht fest.

Voraussichtlich im Frühjahr 2017 wird der erste der großen Sanierungsschritte folgen: Das kulturelle Leben in der Königsburg wird dadurch keinesfalls zum Erliegen kommen - im Gegenteil: "Wir wollen die Instandsetzung für alle erlebbar machen", sagt Martin Breidenbach. Schließlich seien die zahlreiche Ideen und Anregungen der Mitglieder für die weitere Entwicklung des "Kulturzentrums Königsburg" unverzichtbar. "Dass man den Fortschritt sehen kann, ist auch ein Stück Motivation für alle", so das Architekten-Paar. Wichtig ist beiden: "Wir wollen nicht in Konkurrenz zu etablierten Einrichtungen und Angeboten treten, sondern unsere Nische finden." (tre/busch-)

Quelle: RP
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