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Herzlichen Glückwunsch
Hanselmanns feiern Goldhochzeit

Viersen. Sieglinde und Klaus-Dieter Hanselmann (beide 73), Lessingstraße 13 in Elmpt, feiern am Dienstag, 29. Dezember, zu Hause im engsten Familienkreis ihre Goldhochzeit. Wer den beiden gratulieren möchte, kann das zwischen 11 und 13 Uhr tun. Tags darauf feiern sie im größeren Rahmen in der Gaststätte Wassenberg in Vogelsrath. Ein Zitat von Albert Camus begleitet ihr Eheleben: "Einen Menschen lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden." Übereinstimmend sagen die beiden: "Wir sind in den 50 Jahren nie mit Streit ins Bett gegangen."

Kennen lernte sich das Paar in Stromberg im Hunsrück. Dort war Sieglinde, geborene Werbel, mit der Schwester ihres späteren Mannes in Kur. Als der Bruder, Klaus Hanselmann, seine Schwester besuchte, sahen sich Sieglinde Werbel und Klaus Hanselmann zum ersten Mal. Mit der Zeit intensivierten sich die Besuche, und die beiden wurden ein Paar. Sie verlobten sich am 6. November, am 23. Geburtstag der Braut, und heirateten am 29. Dezember standesamtlich und kirchlich. "Sogar die Sonne schien", erinnern sich die beiden.

Die Familie vergrößerte sich um eine Tochter und zwei Söhne, einer der Söhne kam 1972 durch einen Verkehrsunfall ums Leben. Heute bereichern fünf Enkelkinder das Leben des Goldhochzeitspaars.

Sieglinde Hanselmann arbeitete in einer Herrenschneiderei in Mönchengladbach und blieb mit der Heirat zu Hause. 37 Jahre saß sie als Ratsfrau für die SPD im Gemeinderat. 25 Jahre war sie Schöffin am Landgericht in Mönchengladbach. 22 Jahre leitete sie den Treff der Arbeiter-Wohlfahrt (Awo) in Elmpt. Heute ist die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes in der Spiel- und in der Kreativgruppe der Zwar-Gruppe Niederkrüchten aktiv. Beide gehören der Wandergruppe an. Klaus Hanselmann lernte Blechschlosser im Fahrzeugbau. Durch die Heirat fing er in der Mönchengladbacher Maschinenfabrik Montfort an. In 33 Arbeitsjahren war er zuletzt technischer Angestellter sowie Vorstandsmitglied der BKK, bis er mit dem 56. Lebensjahr als Frührentner aufhörte. Der Inhaber der Bundesverdienst-Medaille gründete die Selbsthilfe-Gruppe "Morbus Osler" und gehörte neun Jahre dem Vorstand der BIS Brüggen an. Er ist Mitbegründer der Awo in Elmpt. Regelmäßig fährt er mit der Ü70-Radgruppe und pflegt den Garten. (off)

Quelle: RP
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