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Human Plus hilft in der Ost-Ukraine

Viersen. Als einziger westlicher Hilfsorganisation ist es dem Nettetaler Verein Human Plus gelungen, zwei Lkw mit Hilfsgütern in die Ost-Ukraine zu schicken. Sie haben in der Konfliktregion Donbass (Donezbecken) die Städte Luhansk und Pervomajsk erreicht, teilte Vorsitzender Anestis Ioannidis mit. Ein Lkw hatte Krankenhausausstattung, darunter Intensivbetten, neuwertige Textilien und Rollstühle, an Bord, der andere Babynahrung. Raissa Steinigk, freie Mitarbeiterin der Hilfsorganisation, verteilte die Sachspenden an die notleidende Bevölkerung. Die Spenden wurden dem Gesundheitsministerium und dem Krankenhauses Nr.1 in Luhansk überreicht.

In der Steinkohle- und Industrieregion nahe der russischen Grenze herrschen seit 2014 kriegsähnliche Zustände. Besonders betroffen ist die Region um Luhansk. Der Flughafen ist zerstört, die Einwohnerzahl von 700.000 auf 420.000 gesunken. Die einstige Metropole ist belagert, es gibt häufig Schusswechsel, Granaten-Einschläge und Bombardements. Mittendrin liegt das städtische Krankenhaus Nr. 1, in das täglich Verwundete gebracht werden. Dringend benötigt werden dort unter anderem medizinische Badewannen, Gynäkologie-Sessel, Betten, Verbandsmaterial. Im Krankenhaus in der Kleinstadt Pervomajsk ist das Mobiliar weitgehend zerstört, benötigt werden auch Baumaterialien wie Verbundglas, Tapete, Fenster und Farben.

Quelle: RP
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