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Leute, Leute
Kinderwünsche, ein Märchen und Kunst

Viersen. Zum zehnten Mal werden in Viersen Weihnachtsbäume aufgestellt, an denen Wünsche von Kindern hängen, deren Eltern diese nicht erfüllen können. Die Aktion organisiert das Jugendamt der Stadt gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus des Caritasverbandes und Ehrenamtlern. Die Wünsche im Wert von bis zu 25 Euro hängen als "Wunschsterne" an Bäumen, die in den Sparkassen-Geschäftsstellen in Viersen (Hauptstraße 91), Dülken (Venloer Straße 15) und Süchteln (Lindenplatz 2) stehen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) sagte: "Wer diesen Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude machen möchte, kann Wunschsterne pflücken, das Geschenk besorgen und es weihnachtlich verpackt bis Freitag, 9. Dezember, abgeben." Wer sich für die Aktion engagieren möchte, kann sich bei Michael Dörmbach unter der Telefonnummer 02162 93893560 melden.

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"Hier & Dort" heißt die aktuelle Ausstellung von 18 Porträts aus Ost und West, die noch bis zum 15. Januar 2017 in der Viersener Festhalle zu sehen ist. Zugänglich ist sie während der Veranstaltungen in der Festhalle und nach Vereinbarung unter Telefon 02162 101369. "Der Ausstellungstitel knüpft an die geografische Entfernung zwischen Deutschland und Russlands Fernem Osten an", sagte Tatjana Misevich, Organisatorin der deutsch-russischen Kulturtage im vergangenen Jahr in Khabarovsk, aus denen die Ausstellung entstanden ist.

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Ein Märchen zum Mitfiebern - das war die Aufführungen der Volksbühne Viersen in der Festhalle, zu denen viele Kinder aus Viersener Kindergärten und Schulen kamen. Sie fieberten mit Rosemarie (Clara Sommer)mit, die dem fiesen Rumpelstilzchen ihr Kind versprach, wenn es ihr Stroh zu Gold spinnen und sie so von dem jungen König (Simon Lomott) geheiratet werden würde. Die Kinder und ihre erwachsenen Begleiter verfolgten gebannt das Geschehen auf der Bühne. Dort zeigten die Mitglieder der Volksbühne Viersen das von Robert Bürkner nach dem Märchen der Brüder Grimm umgeschriebene Stück. Herzlich lachten alle über den Wächter Tolpatsch (Anke Bridonneau), der dauernd mit Gepolter hinfiel und auch über die freche Hofdame (Marion Hormann). Als es um die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Rosemarie und Rumpelstilzchen (Frank Leetz) ging, sagten die Kinder im Saal natürlich vor. Sie brüllten so lange, bis Rosemarie begriff, wie sein richtiger Name lautete.

Regisseurin Marlies Sommer zeigte sich zufrieden, dass zu den vier Aufführungen insgesamt rund 1000 Mädchen und Jungen gekommen waren. Sommer ist sicher, dass die Volksbühne auch im nächsten Jahr wieder den Auftrag von der Stadt erhalten wird, ein Weihnachtsmärchen aufzuführen.

Ingrid Flocken

Quelle: RP
 
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