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Verabschiedung
Manfred Borsch sagt seinen Leuthern "Tschüss"

Viersen. Nach fast 49 Jahren hat Manfred Borsch als Mitarbeiter der Volksbank Brüggen-Nettetal, (jetzt Krefeld), seinen letzten Arbeitstag in seiner Leuther Filiale absolviert. Dafür ließen sich seine Kollegen etwas ganz Besonders einfallen: Mit einer weißen Stretch-Limousine wurde er abgeholt. "Das war schon ein Erlebnis, das Auto war etwas länger als mein Auto, aber nur unwesentlich", sagte er. Während sich seine Kollegen schon lange bei Borsch in Dülken eingefunden hatten, warteten sie auf die Stretchlimousine. Für den "Neu-Rentner", der 38 Jahre in der Fiale in Leuth tätig war, ging ein Herzenswunsch in Erfüllung. "Mich von meinen Leuther Kunden zu verabschieden, das war mein innigster Wunsch" sagt der gebürtige Breyeller.

Die Ausbildung begann er vor fast 49 Jahren bei der damaligen Spar- und Darlehenskasse in Hinsbeck und ist seinem Nachfolger, der Volksbank, treu geblieben. "Damals ging es noch familiär zu, alles wurde "zu Fuß" gemacht, ohne PC", sagt der passionierte Karnevalsjeck, der bei der Kolping Karnevalsgesellschaft "de Wölese" als "et Tortche" von der aktiven Bühne nicht mehr wegzudenken ist.

Ob die jecke Zeit jetzt mehr Raum einnehmen wird, lässt Borsch jedoch noch offen. Seine Kunden werden ihn in der Filiale auf jeden Fall vermissen, denn bei so manch einem Kundengespräch konnte er seinen närrischen Humor nicht ganz verbergen. ivb

Quelle: RP
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