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Sab Bröckskes
Mitarbeiter spenden Kegelgeld

Viersen. Fluchen kostete einen Euro, ans Glöckchen kommen war ebenso teuer und wer in die Rinne warf, wurde mit 50 Cent zur Kasse gebeten. Das waren nur einige der vielen Dinge, mit denen die Angestellten der Viersener Firma SAB Bröckskes ein Sparschwein randvoll füllten. Bei einer Feier der technischen Abteilung, die EDV, Technik, Entwicklung und Fertigungsleitung umfasst, griffen die knapp 40 Mitarbeiter zur Kugel. Doch bevor die Kugeln rollten und die Kegel umwarfen, wurde genau festgehalten, was welcher Verstoß kosten würde.

"Wir haben das auf diesem Weg zusammengekommene Geld gespendet", berichtet Jürgen Hova, Betriebsleiter der technischen Angestellten. Spaß haben und gleichzeitig Gutes tun lautet das Motto der Mitarbeiter. Ging das Geld im Vorjahr in den Spendentopf für einen leukämiekranken Jungen, so konnte sich jetzt der Viersener Verein Löwenkinder freuen. Die Mitarbeiter dabei hatten 705 Euro zusammengespielt. Elisabeth Deimann-Veenker, erste Vorsitzende, und Löwenkinder-Mitarbeiterin Jeanette Wyes nahmen das Geld jetzt bei SAB Bröckskes entgegen.

"Wir freuen uns immer, wenn wir unterstützt werden. Das heißt, unsere Arbeit wird wahrgenommen", freute sich Deimann-Veenker. Mit dem Geld möchte der Verein die Kinderklinik St. Nikolaus unterstützen. Dort wird eine neue Abteilung für psychisch kranke Kinder und Jugendliche entstehen. "Das Kegelgeld wollen wir in den Bau eines behindertengerechtes Bades stecken."

(tre)
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