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Heimatpflege
Mundart-Gottesdienst zum Advent

Heimatpflege: Mundart-Gottesdienst zum Advent
Die Organisatoren freuten sich über das rege Interesse am ersten Mundart-Gottesdienst in Dülken. An Weihnachten folgt der zweite Streich: Dann soll die Weihnachtsgeschichte in Mundart vorgelesen werden. FOTO: Knappe
Viersen. Zum ersten Mal fand in der evangelischen Christuskirche in Dülken ein Gottesdienst statt, dessen wesentliche Teile in Mundart vorgetragen wurden. Gut besucht war dieser Gottesdienst und alle Besucher waren sich einig: "Das war ein schönes Erlebnis zum ersten Advent." Pfarrer Stephan Sander, nicht des Dölker Platt mächtig, begrüßte die Besucher auf Hochdeutsch, nachdem der vollzählig erschienene Senioren-Chor von Miteinander-Füreinander Dülken-Boisheim gesungen hatte: "So send wör al hee hin jekomme".

Mitglieder der Seniorengruppe sowie des Mundartkreis des Viersener Vereins für Heimatpflege trugen die Fürbitten und Gebete in Mundart vor. Außerdem gab es eine Lesung aus dem Paulusbrief an die Römer. Der Seniorenchor unter Leitung von Uli Ortsiefer sang mal in Mundart, mal mit der Gemeinde in Hochdeutsch.

Zum Schluss gab es nur Lob und herzlichen Beifall für alle Mitwirkenden, zumal Pfarrer Sander für die Gemeinde einen Flyer in Hochdeutsch und Mundart erstellt hatte und dadurch allen die Texte verständlich waren. Das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser zum Abschluss sprachen alle in Mundart mit.

Pfarrer Sander hatte noch einen Wunsch zum Abschluss: die Weihnachtsgeschichte für den Heiligabend-Gottesdienst in Mundart zu schreiben. RP

Quelle: RP
 
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