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Kaldenkirchen Aktiv
Nach dem 20. Lichterfest 9000 Euro für soziale Zwecke ausgeschüttet

Viersen. Innerhalb von 20 Jahren hat die Werbegemeinschaft "Kaldenkirchen aktiv" aus den Erlösen ihres Lichterfestes 83.000 Euro an lokale Vereine und Institutionen ausgeschüttet. In diesem Jahr griffen die Verantwortlichen zusätzlich in die Rücklagen, um soziale Aufgaben im Stadtteil besonders zu fördern. Zur Übergabe der Spenden hatte "Kaldenkirchen aktiv" deren Vertreter in die Volksbank-Filiale eingeladen, wo Geschäftsstellenleiter Roland Woiwode die Gäste gerne willkommen hieß. Claudia Willers, Vorsitzende von "Kaldenkirchen aktiv", erinnerte daran, dass zum 20. Mal in der Adventszeit das Lichterfest gefeiert worden war. "Zu diesem Anlass wollten wir besonders Gas geben. Das ist uns gelungen." In diesem Jahr schütteten die Geschäftsleute 9000 Euro aus. Willers' Vorstandskollege Walter Roegels wies darauf hin, dass einige Spender Wünsche geäußert hätten, wohin Geld gegeben werden sollte. Das habe "Kaldenkirchen aktiv" nach Möglichkeit berücksichtigt. "Alles das ist nur möglich, wenn der Einzelhandel floriert. Deshalb bitte ich alle, hier im Ort einzukaufen," betonte Willers. Die Spende teilt sich wie folgt auf: Evangelische Kirchengemeinde 500 Euro, katholische Pfarrgemeinde 500 Euro, Gemeinschaftsgrundschule und katholische Grundschule Kaldenkirchen/Leuth je 500 Euro. Jeweils 1000 Euro flossen an den Moldawienkreis, an den Verein Somedi, die Behinderteneinrichtung Maria Helferin, die Nettetaler Tafel und den Verein Kindertraum. Die katholische Flüchtlingshilfe Kaldenkirchen erhielt 2000 Euro für Sprachunterricht.

Exemplarisch waren die Dankesworte des Steyler Bruders Hubert Nagelsdieck: "Der Freundeskreis Moldowa wird die Spende nach Moldawien weiterleiten. Kinder dort brauchen Hilfe für Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Auf Initiative der Steyler Missionare werden in den Gemeinden Stauceni und Orhei Kinder betreut, die auf sich allein gestellt sind. Die Bevölkerung ist sehr arm, weil es nur für wenig Arbeit gibt. Viele Väter - und jetzt auch verstärkt Mütter - versuchen deshalb, im Ausland ein wenig Geld für die Familie zu verdienen. Die Kinder wachsen oft ohne Vater oder Mutter auf, leben bei der Großmutter. Diese Nöte haben die Steyler veranlasst, einige Sozialprojekte ins Leben zu rufen. Angefangen wurde 1995 mit einer Suppenküche, bald kamen die Sozialstation und der Kindergarten hinzu, 2006 das Obdachlosenheim. Aus mehreren Besuchen weiß ich, dass die Spende für die armen und bedürftigen Menschen ein Lichtblick im Dunkeln ist, und den grauen Alltag ein wenig erträglicher machen. (hws)

Quelle: RP
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