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Kaldenkirchen
Nach der Rente blieb der Kontakt der Kollegen erhalten

Kaldenkirchen: Nach der Rente blieb der Kontakt der Kollegen erhalten
Die "Kürschner-Rentner" treffen sich regelmäßig im Bistro Kolbenklemmer in Kaldenkirchen. FOTO: von den Bruck
Viersen. Die Spezial-Maschinenfabrik Hans Kürschner war auch nach dem Tod von Gründer Walter Kürschner im Jahr 1965 der wachstumsstärkste Maschinenlieferant im Kerzenmaschinen-Sektor.

"95 Prozent unseres Exports ging seinerzeit in über 100 Länder der Erde", erinnert sich Paul Dickmanns an die Zeit, als die Firma nach Kaldenkirchen übersiedelte. Er war 23 Jahre Einkaufs- und Verkaufsleiter. In Spitzenzeiten habe die Firma über 180 Mitarbeiter gehabt. Die Monteure seien in der ganzen Welt unterwegs gewesen. "Ich war sechs Mal in Algerien, dazu in Indonesien, Hongkong, Russland und Jakarta", berichtet Verkaufsingenieur Heinz-Willi Wolters.

Im Juni 1995 trafen sich ehemalige Kürschner-Mitarbeiter erstmals, insgesamt 19 "Kürschner-Rentner" treffen sich jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Bistro "Kolbenklemmer". Sie gründeten sogar eine Kapelle mit Posaune, Trompete und Akkordeon. Zu Geburtstagen und Festen trat das Trio auf. Das älteste Mitglied der Kürschner-Rentner ist Franz-Josef Schmacks mit 82 Jahren. Das 19. Mitglied, das die Rentner-Runde komplettiert, ist der Schaager Erwin Lehnen. "Wir haben immer etwas zu erzählen", meint Paul Dickmanns.

In der vergangenen Woche feierten die Kürschner-Rentner ihren 20. Geburtstag. Die Firma Kürschner ist zwar aus Kaldenkirchen verschwunden, existiert aber als Kürschner-Maschinen-Service GmbH in Viersen. Aktuelles gibt es übrigens unter www.kurschner-rentner.jouwweb.nl.

Quelle: RP
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