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Glück Gehabt
Pferde im Bockert ausgebüxt

Viersen. Feuerwehrleute, Polizisten und nette Nachbarn haben gestern Nachmittag im Bockert mehrere Pferde wieder eingefangen, die von ihrer Weide ausgebüxt waren. Kurz vor 15 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein: Anwohner der Schwalmstraße hatten beobachtet, dass sich sechs Pferde von ihrer Weide entfernt hatten - wahrscheinlich, um mal zu gucken, ob das Gras anderswo grüner ist.

Nicht nur die Nähe zu den Straßen in der Umgebung, sondern vor allem die Nähe zur Autobahn 61 stellte eine Gefahr da. Die Polizei forderte die Feuerwehr zur Unterstützung an. Die rückte ganz langsam und ruhig ohne Blaulicht und Martinshorn an, um die Tiere nicht zu erschrecken. Mit im Einsatz ist in solchen Fällen Wilhelm Heitzer, der Leiter der Löschgruppe Hagenbroich. Er betreibt einen Reiterhof mit vielen Pensionspferden und ist bei der Viersener Feuerwehr einer der Experten für den Umgang mit Pferden und anderen großen Tieren.

Drei der Pferde hatten sich bald wieder auf ihre eigene Weide zurückgezogen, die anderen drei erkundeten die Umgebung. Den Polizisten, den Feuerwehrleuten und einigen pferdekundige Nachbarn gelang es, eine offene Weide so zu sichern, dass Heitzer und zwei Mitstreiter sich den Tieren nähern konnten.

Mit mitgebrachten Halftern ließen sich die drei Pferde dann relativ bereitwillig führen. Weil die Polizei den Eigentümer nicht erreichen konnte, stellte ein hilfsbereiter Nachbar spontan eine Weide zur Verfügung, die mit einem Seil der Feuerwehr verschlossen werden konnte.

Ursache für den ungeplanten Ausflug der Vierbeiner war nach ersten Erkenntnissen ein umgeknickter Pfahl im Weidezaun. hah

Quelle: RP
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