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Christoffel-Blindenmission
Spenden aus Viersen retten 784 Mal das Augenlicht

Viersen. Viersen Die Viersener sind sehr großherzig für Menschen in Entwicklungsländern. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat im vergangenen Jahr von 252 Bürgern aus Viersen insgesamt 23.529 Euro an Spenden erhalten. Mit dem Geld kann die CBM 784 Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika am Grauen Star operieren und so Augenlicht schenken. Weltweit leben 39 Millionen blinde Menschen.

Darunter leidet rund die Hälfte am Grauen Star, einer Trübung der Augenlinse. Mit einer kleinen Operation könnten sie wieder sehen. Durchschnittlich kostet ein solcher Eingriff in den Projekten der CBM nur 30 Euro, bei Kindern wegen der benötigten Vollnarkose 125 Euro. Das sind Beträge, die sich viele der Betroffenen in Entwicklungsländern nicht leisten können. Geholfen haben die Viersener beispielsweise der 50-jährigen Massan aus Togo.

Sie hatte einen Marktstand, an dem sie selbst angebauten Reise verkaufte. Doch erblindete sie am Grauen Star. Durch ihren Neffen Michel erfuhr Massan, dass sie im CBM-geförderten Augenklinikum "Jean Paul II" Hilfe bekommen konnte. Die Kosten der Operation dort trug die CBM. Nur einen Tag nach der Operation hatte Massan Gewissheit: Sie kann wieder sehen und ihrer täglichen Arbeit ohne Hilfe nachgehen.

Den Dank der Togolesin gibt die CBM an die Viersener weiter: Ohne ihre Unterstützung könnte die Entwicklungshilfeorganisation Massan und vielen anderen Patienten auf der ganzen Welt nicht helfen. Die CBM unterstützt zurzeit 672 Projekte in 65 Ländern. Weitere Informationen unter www.cbm.de.

Quelle: RP
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