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Mahnwache
Tierschützer protestieren an Schlachthof

Mahnwache: Tierschützer protestieren an Schlachthof
Wie jedes Jahr kamen die Tierschützer am Freitag vor Heiligabend zum Schlachthof an der Gerberstraße. FOTO: Knappe
Viersen. Es war eine eindrucksvolle Mahnwache der Tierschützer vor dem Schlachthof Siemes an der Gerberstraße. Gut 50 Tierschützer kommen seit sieben Jahren stets am Freitag vor Heiligabend nach Viersen, um auf die Schlachttiere aufmerksamen zu machen. Unter den Teilnehmern war in diesem Jahr der Schauspieler und Kampfsportler Ralf Seeger. Auf einem Plakat stand: "Du triffst die Verantwortung: Streicheln oder Essen." Das nächste Plakat mahnte: "Wegessen entlässt niemand aus der Verantwortung.

" Von "Tränen vor dem Tod" ist weiter die Rede, aber auch von "Hinrichtung und Mord". Elfriede Hegger wirkte aufgeregt: " Was hier geschieht, ist grauenhafte Quälerei. Warum ist hier alles abgedichtet, was haben die zu verbergen?" Organisatorin Adrienne Kneis betonte, dass die Teilnehmer der Mahnwache kein Fleisch essen. Sie stammten nicht nur aus dem Rheinland, sondern auch aus Bielefeld und Hannover. "Uns ist es ganz wichtig, auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen", sagte Kneis.

"Wir sind hier an einem traurigen und brutalen Ort", sagte Seeger. Er setze sich dafür ein, dass der Fleischkonsum reduziert wird. Ihn schmerze das Leid und Elend der Tiere: "Es wird gemordet auf den Schlachthöfen." Für Schülerin Nathalie (13) ist "Massentierhaltung das Schlimmste, was Menschen den Tieren antun können". Man spürte am Freitag an der Gerberstraße die Betroffenheit der Menschen, aber auch ihre Wut. mab

Quelle: RP
 
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