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Geschichte
Viele Besucher in offenen Denkmälern

Viersen. Zwei volle Busse und etliche Dutzend weiterer interessierter Besucher: Viersens Denkmalpflegerin Ellen Westerhoff war zufrieden mit diesem Tag des offenen Denkmals. Sechs private Gebäude waren geöffnet, die Gäste sprachen sich über alle Eigentümer und die "Bewohner" des Gewächshauses lobend aus: "Die waren sehr freundlich, wir wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet." Auch die Hauseigentümer waren durchweg sehr angetan von den disziplinierten Besuchern.

Als am Sonntagnachmittag die Buspassagiere in der Theodor-Frings-Privatschule in Dülken eintrafen, da wurden sie gleich von den Schülern in Empfang genommen und durch das Haus geführt, das seit kurzem eine wunderschön restaurierte Zimmerdecke aufweist. Lothar und Michaela Esser vom Schul-Förderverein Räuberleiter hatten Schulleiterin Christa Heyer bei der Organisation einer Kaffeetafel unterstützt, bei dem herrlichen Wetter ließen sich alle im Hof der Schule nieder. Heyer erläuterte den Besuchern nicht nur die denkmalwerte, sondern auch die Bedeutung der Schule: "Wir haben zur Zeit 40 besondere Schüler, die eine individuelle Betreuung benötigen." Ellen Westerhoff und Fred Pollmanns, der den zweiten Bus begleitete, gesellten sich zu ihren Passagiere, ließen noch einmal diesen für die Denkmalpflege in Viersen erfolgreichen Tag Revue passieren und zogen das Fazit: "Allein das diesjährige Programm zeigt, wie viele gemeinsam Denkmale erhalten: einzelne Denkmaleigentümer oder ein ganzer Stadtteil, Architekten, Handwerker, Restauratoren, Bauforscher, Fördergeber und die Vertreter der amtlichen Denkmalpflege." So war auch der Vortrag von Marco Kieser vom Amt für Denkmalpflege im Rheinland am Morgen in der Königsburg über "Fremdkörper in Süchtelns unter Denkmalschutz stehendem Ortskern" gut besucht. (flo)

Quelle: RP
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