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Viersen

Viersen. An meine Erstkommunion habe ich nur noch wenige Erinnerungen, sie liegt ja jetzt 52 Jahre zurück, war 1964 in St. Cornelius in St. Tönis.

Wir waren wohl, das weiß ich noch, sehr viele Kommunionkinder, bestimmt um die 100. Mit Feiern und Geschenken hielten wir es einfacher, als es heute oft üblich ist. Ein Fotoalbum von damals habe ich leider nicht.

Ich denke aber manches Mal an meine Erstkommunion, wenn bei uns in der Gemeinde Kommunion-Jubiläen gefeiert werden. Am 10. April zum Beispiel kommen 70 Jubilare zusammen zu ihrer Goldenen, Diamantenen oder Gnaden-Kommunion, die also 50, 60 oder sogar 70 Jahre zurückliegt. Günter Puts (60) ist Pfarrer der katholischen Kirchengemeinden Breyell (mit Leutherheide) und Schaag

Bei meiner Ersten Heiligen Kommunion 1954 in Mettingen in Westfalen trug ich natürlich ein weißes Kleid. Aber im Dankgottesdienst am nächsten Montag hatten wir Mädchen dunkelblaue Kleider an, die weißen wurden geschont für Prozessionen wie an Fronleichnam oder bei Primizfeiern.

Im Gottesdienst waren in allen Bänken so genannte Führengel, die uns reihenweise nach vorne zur Kommunion führten. Damals war noch Mundkommunion.

Bei der Feier in der Familie bekam ich manch schöne Geschenke, einen grünen Kleiderstoff mit weißen Punkten, meine erste Sammeltasse, einen Ball und ein Poesiealbum.

Einige schwarzweiße Erinnerungsfotos von meiner Erstkommunion habe ich aufbewahrt, auf denen meine Eltern und Großeltern zu sehen sind.

Schwester Agnes (71) gehört dem Orden "Franziskanerinnen in Münster St. Mauritz" an und ist Mitglied der Heimleitung des Marienheims Hinsbeck

Quelle: RP
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