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Bürgergespräche
Viersener sollen auf Probleme hinweisen

Viersen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller setzt die Reihe ihrer Bürgergespräche in Süchteln fort. Am Donnerstag, 21. Januar, heißt es von 17 bis 19 Uhr im Weberhaus an der Hochstraße "Sabine vor Ort". Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jeder kann kommen und Fragen stellen. Die Reihe "Sabine vor Ort" soll vor allem Menschen ansprechen, die sich scheuen, einen individuellen Termin für ein Gespräch mit der Bürgermeisterin zu vereinbaren. Die nächsten Veranstaltungen sind geplant in Alt-Viersen (18. Februar 2016 im Stadthausfoyer) und Boisheim (10. März im Dorv-Zentrum). Danach beginnt die Reihe in Dülken von vorn.

Sabine Anemüller sagte, sie habe sehr gute Erfahrungen mit solchen ungezwungenen Gesprächsveranstaltungen ohne festes Programm gemacht: "Man sitzt mit den unterschiedlichsten Menschen an einem Tisch, Fragen werden geklärt, Anregungen aufgenommen und meist entstehen auch rege Diskussionen, aus denen ich viel für meine Arbeit

für die Bürger mitnehmen kann." All das könne eine klassische Bürgersprechstunde mit Terminvereinbarung und Einzelgesprächen nicht leisten.

Die Reihe "Sabine vor Ort" ist aber nicht der einzige Platz, an den sich die Viersener wenden können, wenn sie Ideen, Anregungen oder Beschwerden haben. Die Stadt Viersen betreibt ein aufwendiges Ideen- und Beschwerdemanagement, das rund um die Uhr ein offenes Ohr für Mitteilungen der Bürger hat. Das heißt natürlich nicht, dass 24 Stunden am Tag sofort ein Mitarbeiter ans Telefon geht oder im Büro auf Besucher wartet. Außerhalb der Sprechzeiten läuft ein Anrufbeantworter und auch über ein Formular auf der städtischen Internetseite www.viersen.de können jederzeit Mitteilungen (nicht anonym!) abgeschickt werden. Beschwerden, Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden im Ideen- und Beschwerdemanagement erfasst und in einer Datenbank gespeichert. Von dort gehen die Hinweise auf Knopfdruck in die Dezernate und Fachbereiche. Sollte die Stadt Viersen nicht zuständig sein, wird die Eingabe weitergereicht, sofern der Bürger dem zugestimmt hat. Das Computersystem wacht darüber, dass die Eingaben in angemessener Zeit bearbeitet werden und schreibt automatische Erinnerungsmails. Sobald die Antwort fertig ist, wird diese in der Datenbank gespeichert.

Der Einsender erhält eine Information, was aus seinem Anliegen geworden ist. Das kann per Anruf, E-Mail oder Brief geschehen. Eine Telefonnummer erleichtert es den Menschen, die die Hinweise bearbeiten, Rückfragen zu stellen. Darüber hinaus sind die Kontaktdaten erforderlich, wenn der Absender eine Antwort nach Abschluss der Arbeiten erhalten möchte. Die Nutzung des Ideen- und Beschwerdemanagements ist für die Bürger kostenfrei.

Bürgermeisterin Sabine Anemüller bittet die Viersener, dieses Angebot zu nutzen: "Nur durch die Dokumentation in der Datenbank, die ausgewertet werden kann, erfahren wir, wenn es in einem Bereich gehäuft Probleme gibt und können gezielt eingreifen. Zudem stellt das System sicher, dass kein Hinweis unbearbeitet bleibt."

Quelle: RP
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