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Nettetal
Von der Karibik nach Nettetal gezogen

Viersen. Einen ungewöhnlichen Besucher konnte Nettetals Bürgermeister Christian Wagner (CDU) im Rathaus der Stadt Nettetal begrüßen. Zu Gast war der neunjährige Santiago Göhde mit seinem Vater Rainer.

Das Ungewöhnliche: Santiago lebt mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester erst seit einem Jahr dauerhaft in Deutschland. Geboren wurden beide Kinder in Venezuela, der Heimat seiner Mutter. Gemeinsam - auch aufgrund der unsicheren politischen Lage - zog es die Familie 2015 zurück in die Heimat von Vater Rainer. Er ist gebürtiger Nettetaler, der in den vergangenen Jahren seinen Lebensmittelpunkt nach Südamerika verlagert hatte und dort erfolgreich in der Immobilienbranche tätig war.

Ein großer Wunsch des Neunjährigen war es jetzt, einmal den Bürgermeister seiner neuen Heimat kennenzulernen.

Dazu besuchte der Schüler der Katholischen Grundschule am See in Lobberich zuvor höchstpersönlich das Büro des Bürgermeisters und bat dort freundlich um einen Termin. Diesem Wunsch kam Christian Wagner gerne nach und empfing Vater und Sohn. Neben der Frage, was die Hauptaufgaben eines Bürgermeisters seien und welche Hobbys Christian Wagner habe, erzählte Santiago auch über sein erstes Jahr in Deutschland und die Unterschiede zum Leben auf der Isla Magarita, einer zum Staatsgebiet von Venezuela gehörenden Insel im Karibischen Meer. Diese war acht Jahre lang die heimat von Familie Göhde. In Deutschland fühlt sich Santiago nach seinen Worten "pudelwohl". Für ihn war kein Umzug ins komplett Unbekannte: Schon vor dem endgültigen Umzug verbrachte er mit seiner Familie den Urlaub bei den Großeltern in Nettetal. Auch Hobbys fand er zahlreiche: Seine Freizeit verbringt der pfiffige junge Mann jetzt beim Segeln, Tennisspielen und mit Leichtathletik - oder eben mit einem Besuch beim Bürgermeister.

Quelle: RP
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