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Leute, Leute
Von Schützen, Feuerwehrleuten, Spielkindern und Geisterjägern

Viersen. Der Bezirksverband Viersen-Mitte ermittelte durch Vogelschuss die neuen Jugendmajestäten. Bei den Schülerschützen stehen künftig der Bezirksschülerprinzessin Maria Billen (St.-Hubertus-Bruderschaft Oberbeberich) die Ministerinnen Hannah-Sophie Pergens und Merle Tennie zur Seite. Treffsicher zeigte sich Alissa Schroeren (St.-Josefs- und St.-Gereon-Bruderschaft Krefelder Straße) als neue Jungschützenprinzessin. Die Geschwister Anna-Lena und Patrick Bergs begleiten sie. Bezirks-Jungschützenmeister André Gormanns und seine Vertreterin Sabrina Stecken legten den neuen Würdenträgern bei der Bezirkspokalfeier ihre Amtsketten um. Für die Schützenfamilie gratulierte Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens. off

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Vieles von dem, was in Viersens ukrainischer Partnerstadt Kanew dringend benötigt wird, hat Fritz Meies als Vorsitzender des Vereins Freunde für Kanew gemeinsam mit vielen Mitgliedern dorthin gebracht. In der kommenden Woche startet der 82. Transport - mit 66 Betten für das Krankenhaus. Jetzt hat die Kanewer Feuerwehr endlich auch einen Feuerwehrwagen: Ein vor 20 Jahren angeschafftes und nun ausgemustertes Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Viersen. Der ehemalige Leiter der Feuerwehr, Josef Dobbelstein, fuhr mit seinem Bruder Franz und Bernd Wilms in drei Tagen nach Kanew und übergab den Wagen dort den Kanewer Kollegen. Bei der Generalversammlung der Freunde von Kanew berichtete Meies jetzt, dass in der kommenden Woche auf Anregung von Dezernent Paul Schrömbges drei Mitglieder der Kanewer Verwaltung nach Viersen kommen, um sich hier ein wenig umzusehen: die stellvertretende Bürgermeisterin sowie die Leiter des Jugendamtes und des Sportamtes. Außerdem war auf Einladung der Freunde von Kanew ein todkranker Junge aus der Ukraine nach Deutschland geholt worden. Er wurde in einer Kieler Klinik erfolgreich an seiner Leber operiert. Inzwischen ist er ein begeisterter Fußballer bei Dynamo Kiew und Mitglied der ukrainischen Nationalmannschaft unter 14 Jahren. "Alle Projekte laufen hervorragend, inzwischen haben die alten Menschen mit unserer Hilfe eine Tagesklinik bekommen, doch es ist immer noch sehr viel zu tun, zum Beispiel für die als Folge von Tschernobyl an Leukämie erkrankten Menschen", sagte Meies. flo

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Bei ihrer diesjährigen Gruppenfahrt entführten die als Geisterjäger verkleideten Leiter der KjG Turmjugend Dülken 21 Kinder in eine abenteuerliche Woche. "Viele Monate Vorbereitungszeit liegen hinter uns", erklärte Lars Kruse in der Hoffnung, dass sich das gelohnt hat. Er war nun schon zum 13. Mal bei der Gruppenfahrt dabei - früher noch als Teilnehmer und seit einiger Zeit als Leiter. Der 14-jährige Nico fuhr zum fünften Mal mit: "Es macht jedes Jahr viel Spaß, und ich bin gespannt, was uns diese Woche erwartet." Nachdem die Gruppe den Reisesegen von Pastoralreferent Harald Hüller erhalten hatte, fuhr sie mit dem Bus nach Monschau (Eifel). Die Leiter der Turmjugend hatten in diesem Jahr viele Spiele und Aktionen vorbereitet, darunter einen Besuch im Indoor-Spielplatz. Besonders beliebt bei den Kindern sei die jährliche Stadtrallye gewesen, berichtete Kruse - auch wenn es dieses Mal überraschenderweise dabei geschneit hat. RP

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Ein Kletterparcours, ein Holzturm mit Rutsche und Brücke, Kletterwand und Sandspielfläche: Das sind einige Bausteine des rund 1500 Quadratmeter großen Spielplatzes im neuen Wohngebiet am Butschenweg in Süchteln. Thomas Küppers, Beatrice Kamper und Claudia Goll von der städtischen Grundstücks-Marketing-Gesellschaft haben ihn kürzlich für die Anwohner freigegeben - ab sofort kann geklettert und gerutscht werden. RP

Quelle: RP
 
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