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Aufgefallen
Zwölf Tonnen Kartoffeln landen auf der Straße

Viersen. Eine Kartoffelflut ergoss sich am gestrigen Mittag auf die Rheindahlener Straße, beschädigte die Fahrbahn und einen Zaun und sorgte für eine mehr als zwei-stündige Sperrung. Insgesamt zwölf Tonnen der Erdäpfel waren aus zwei voll beladenen Hängern gefallen. "Das passiert immer mal, dass die großen Gespanne plötzlich ins Schlingern geraten", sagt Harald Moyses, Sprecher der Kreispolizeibehörde in Viersen. Oft seien auch Rübentransporter von Unfällen betroffen oder Fuhrwerke, die mit Kartoffeln unterwegs sind. Warum sich gestern gegen 11.25 Uhr der Unfall auf der Rheindahlener Straße ereignete, dafür hat die Polizei bisher keinen konkreten Anlass gefunden. Eine 19-jährige Frau aus Süchteln war mit dem Traktor und zwei Anhängern von Dülken in Richtung Hardt unterwegs. Etwa 50 Meter hinter der Kreuzung Hausen geriet der Anhänger ins Schlingern und kippte um. Die junge Frau wurde nicht verletzt, sondern kam mit einem Schrecken davon.

"Der Schaden war indes groß", sagte Moyses. Der umgestürzte Hänger sorgte für einen derart großen Schaden an der Fahrbahndecke, dass die Mitarbeiter der Straßenmeisterei sofort ausrücken mussten: Sie reparierten die Decke, die auf einer Fläche von fünf Quadratmeter beschädigt war, mit Füllmasse. Auch der Zaun eines Hauses mit angrenzendem Kiosk wurde von den Kartoffelmassen niedergemäht. Per Kran konnte der umgestürzte Hänger wieder aufgerichtet werden. Der Bauer sorgte selbst dafür, dass seine Ernte von der Straße verschwand. Anschließend hatte die Kehrmaschine ihren großen Einsatz: Sie entfernte 30 Quadratmeter Schmutz.

Bis der Unfall aufgenommen war, sperrte die Polizei die Straße. Sie konnte diese erst um 14.10 Uhr für die Autofahrer und den übrigen Verkehr frei geben.

(busch-)
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