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Viersen
Stars zu Gast in der Viersener Festhalle

Viersen: Stars zu Gast in der Viersener Festhalle
Sein Programm "Fallen oder Springen" präsentiert Hermann van Veen zweimal in Viersen: am 3. und 4. Februar. FOTO: Bernd Hagedorn
Viersen. Für die neue Spielzeit haben sich bekannte Solisten und Ensembles angekündigt. Daneben locken Tanz, Theater und Kabarett Von Birgitta Ronge

Das "Who is who" der klassischen Musik ist in der kommenden Spielzeit in der Viersener Festhalle am Hermann-Hülser-Platz zu Gas. So kündigte Kulturamtsleiterin Brigitte Baggen gestern bei der Vorstellung des neuen Programms die Solisten und Ensembles an, die ab September in der "guten Stube" der Stadt auftreten werden. Viele Musiker, die einmal dort aufgetreten sind, loben die hervorragende Akustik der Festhalle, die nette Begleitung durch die Kulturamtsmitarbeiter - und kommen gern wieder.

Fünf Abonnement-Reihen bilden die Säulen des städtischen Kulturprogramms: "Kultur Mix", "Studio", "Kultur Extra", "Kammerkonzert" und "Sinfoniekonzert". Daneben gibt es das Abo "Spezial", mit dem junge Leute bis 25 Jahre aus acht angebotenen Veranstaltungen vier wählen können, sowie für Kinder und ihre Familien das "Kulturkarussell" und die "Fidolino"-Konzerte.

Pianist Kit Armstrong ist am 12. Dezember mit den Bochumer Symphonikern zu Gast. FOTO: Gesine Born

In der Reihe "Kultur Mix" vorgesehen sind diese sieben Veranstaltungen: die Oper "Carmen" (7. Oktober), eine Zarah-Leander-Revue unter dem Titel "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" (2. November), die Höhner-Weihnacht (17. Dezember), der Musical-Thriller "Sweeny Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (12. Januar), "Fallen oder Springen", das neue Programm Hermann van Veens (4. Februar, auch am 3. Februar in der Reihe "Kultur Extra"), ein närrisches Programm mit dem WDR Funkhausorchester, moderiert von Martin Zingsheim (16. Februar) und "Brass at its best" mit dem Ensemble "Canadian Brass" (3. April). Fünf Veranstaltungen bietet das Abo "Studio": einen Erich-Kästner-Abend mit Ulrich Gebauer und Ralf Schink - hier trifft Text auf Musik, Kästner auf Klavier und Laserharfe (26. Oktober), das Schauspiel "Die Leiden des jungen Werther", modern inszeniert, ohne Goethes Originaltext zu vernachlässigen (15. November), eine kulinarische Krimilesung mit den Barolo-Brüdern (2. Dezember), einen Puppentanzabend mit dem Tänzer Duda Paiva (7. Februar) und Schillers "Wilhelm Tell" (30. März).

Die Abonnenten der Reihe "Kultur Extra" besuchen einen Abend des Jazzfestivals (16. und 17. September), erleben die Limón Dance Company aus New York (24. Oktober) und die neue Show von "Viva Voce" (3. November), sehen mit "In Duum" aus Italien eine muskalisch-poetische Akrobatik-Show (4. Dezember). Auch Hermann van Veen (3. Februar), das Blockflöten-Musikkabarett "Wildes Holz" (17. März) sowie die Kabarettisten Florian Schroeder (5. April) und Hagen Rether (20. Mai 2017) gehören dazu.

Blockflötist Maurice Steger tritt am 9. Oktober mit der Lautten Compagney Berlin in der Festhalle auf. FOTO: Molina Visuals

Fünf Abende umfasst die Reihe der Kammerkonzerte. Angekündigt haben sich das Goldmund Quartett, das vier Streichquartette von Schubert, Berg, Haydn und Schumann präsentiert (25. Oktober), Schlagzeuger Simone Rubino, der mit den beiden Pianisten Alexey Zuev undFabio Cerroni eine Bearbeitung von Avner Dormanns "Frozen in Time" in den Mittelpunkt des Abends stellt (1. Dezember), Pianist Andrew Tyson mit Ravels Miroirs und Chopins 24 Préludes (22. März) sowie Cellist Leonard Elschenbroich, der vom ungarischen Kammerorchester begleitet wird (19. Mai 2017).

Fünf Sinfoniekonzerte gibt es in der neuen Spielzeit. Auftreten werden Blockflötist Maurice Steger und die Lautten Compagney Berlin (9. Oktober), Pianist Nikolai Tokarev mit der russischen Nationalphilharmonie (21. November), Pianist Kit Armstrong mit den Bochumer Symphonikern (12. Dezember), das WDR Sinfonieorchester mit Harfenist Andreas Mildner (14. Januar) sowie das Orchestre Philharmonique du Luxembourg - Solisten sind der 1. Konzertmeister und der 1. Solo-Bratscher der Berliner Philharmoniker, Daishin Kashimoto und Amihai Grosz (29. April).

Die Limón Dance Company aus New York präsentiert ihr neues Programm am 24. Oktober in der Viersener Festhalle. FOTO: The Limón Dance Company

Für die Sinfoniekonzerte wird es in der neuen Spielzeit keinen Shuttle-Bus mehr geben - die Nachfrage war in dieser Spielzeit mit meist einem Passagier zu gering. Daher gibt es im neuen Spielzeitheft auch keinen Hinweis mehr auf den Service. Neu sind im Heft allerdings die "Tipps für den optimalen Theaterbesuch": Handy ausschalten, Mäntel an der Garderobe abgeben, Getränke und Chips nicht mit in den Saal nehmen und am Ende nicht rausrennen, sondern klatschen - "Applaus ist das Brot des Künstlers".

Quelle: RP
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