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Viersen
Stille laute Party-Nacht

Viersen. Zum ersten Mal bittet Booster zur Silent Night in die "Red Box", das umgebaute Theater im Nordpark. Die Coverband beglückt dort jetzt Tausende Besucher mit atemberaubenden Effekten, Stimmung und Musik für jeden Geschmack Von Christian Oscar Gazsi Laki

Silent Night 2017 mit Booster begeistert das Publikum diesmal in einer neuen Location. Im ehemaligen TiN, das jetzt nach dem Umbau "Red Box" heißt, erwartete die Besucher eine rund um stimmungsvolle Weihnachtslandschaft. Die Red Box macht schon was her.

Obwohl nicht zu viel verraten werden soll, kann getrost darauf vertraut werden, dass Booster sich auch dieses Jahr haben nicht lumpen lassen. Eine perfekte Bühnenshow, mit atemberaubenden visuellen Effekten und viel Charme und Musik, bei der fast jeder Geschmack bedient wird, sorgten auch diesmal für die Stimmung, für die die Silent Night berühmt ist. Ob mit einem Nostalgie-Medley, Songs von Pink oder Stevie Wonder, ob Adele, We are the World, oder auch Take That - Booster wissen, was gut ankommt. Natürlich gibt es auch diesmal viele Überraschungen und Special Guests.

Die gut 1400 Besucher sitzen gemütlich an den langen Tischen beisammen, auf gemütlichen gepolsterten Stühle. Sie trinken, unterhalten sich, haben sichtlich viel Spaß. Es wird mitgetanzt, mal was gegessen und entspannt dem Geschehen auf der Bühne gelauscht. Im weihnachtlich geschmückten Foyer laden mehrere großzügige Thekenbereiche mit so mancher Leckerei zum Konsumieren ein. Es herrscht viel Trubel: Überall stehen bestens gelaunte Grüppchen und genießen die Party-Stimmung. Diese Vielseitigkeit macht wohl auch den Zauber dieser Veranstaltung aus. Jeder findet das, was er sucht, und für die meisten heißt das einfach nur Feiern, sich mitreißen lassen von der Performance von Booster.

Auch in der Pause gibt es reichlich Gelegenheit für den einen oder anderen Plausch. Zum Beispiel mit Rita Hoyer - sie ist schon seit zehn Jahren treuer Gast bei Silent Night "Ich fand sehr beeindruckend den Chor. Es ist einfach Kult", schwärmt sie. Die Fans der Silent Night sind inzwischen eine richtig eingeschworene Gemeinschaft. "Man trifft immer wieder viele Leute." Ihre Freundin Ingrid erzählt, dass sie auch ein Fan der ersten Stunde ist.

Über die neue Location war sie geteilter Meinung. "Der Vorraum ist toll. Aber rein von der Location her, kein Vergleich zum Kunstwerk", meint sie und betont. "Wir sitzen jetzt auch ganz vorne und es ist schon ein bisschen übersteuert."

Klaus Hertkens, dessen Frau bei den Prayday Allstars mitsingt - die während des Abends für besonders groovige Stimmung als Backgroundchor sorgten - hatte bezüglich der Red Box, eine andere Meinung; so verschieden können Sichtweisen sein. Wobei es wahrscheinlich wirklich an der Position liegt, wo man gerade steht und hört. Für ihn war aber klar: "Ich finde die Räumlichkeiten besser, die Akustik ist besser. Und natürlich die Gütigkeit der Bestuhlung." Klar, er ist stolz auf seine Frau, "Es kommt eine super Stimmung rüber. Ich habe auch gemerkt, als der Chor dann anfing, war die Stimmung auch richtig da." Und er scherzt: "Nur der Chor hat's gemacht."

Loraine Mehrholz, eine Dame mit angelsächsischem Akzent - Silent Night hat offenbar sogar schon internationale Strahlkraft - war auch sichtlich begeistert. Ihr gefiel die Location auch "viel viel besser als im vergangenen Jahr". "Jetzt bin ich auch ein Fan - komm jedes Jahr", sagt sie. Ihre Bilanz: "Super, ganz fantastisch. Gänsehaut!" Mit dieser Meinung war sie bestimmt nicht allein.

Quelle: RP
 
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