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Viersen
Telefonaktion zur Glücksspielsucht

Viersen: Telefonaktion zur Glücksspielsucht
Ansprechpartner für Glücksspielabhängige: Dietmar Lufen. Zu erreichen ist er unter Telefon 02162 9343-26 FOTO: Suchtberatung
Viersen. Am Mittwoch, 28. September, 14 bis 15 Uhr beraten drei Experten am Telefon

Der Kick, wenn die Roulettekugel klickernd über die Scheibe springt. Der Rausch, wenn die Spielautomaten rotieren. Die atemlose Aufregung, wenn der letzte Chip, der letzte Schein am Kartenspieltisch gesetzt wird - das kennt jeder Zehnte im Kreis Viersen nur zu gut. So viele Menschen leiden unter Spielsucht. Immer mehr 15- bis 65-Jährige verzocken regelmäßig ihr Geld. Für immer mehr Menschen wird die Suche nach dem Glück im Spiel zur alles bestimmenden Abhängigkeit.

Bei dem Weg aus der Glücksspielsucht können die Mitarbeiter der Suchtberatung Kontakt-Rat-Hilfe unterstützen. Zum bundesweiten Aktionstag Glücksspielsucht gibt es jetzt die Möglichkeit zu einer ersten Kontaktaufnahme. Bei der Telefonaktion der Rheinischen Post am Mittwoch, 28. September, von 14 bis 15 Uhr sind Experten zu erreichen; zudem gibt ein Mitarbeiter der Schuldner- und Insolvenzberatung in Viersen Tipps.

Ansprechpartnerin für Glücksspielabhängige: Ilse Hennerkes. Zu erreichen unter Telefon 02162 9343-30. FOTO: Suchtberatung

Dietmar Lufen ist Leiter des Fachbereichs Prävention bei der Suchtberatung. Seine Durchwahl lautet: 02162 9343-26.

Ilse Hennerkes ist Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin in Viersen und auch bei der Suchtberatung Kontakt-Rat-Hilfe tätig. Ihre Durchwahl lautet: 02162 934330.

Ansprechpartner für Menschen mit Schulden: Franz-Peter Steeger. Zu erreichen unter Ruf 02162 9343-50. FOTO: Caritas

Franz-Peter Steeger ist Schuldner- und Insolvenzberater bei der Caritas für die Region Kempen-Viersen. Seine Durchwahl lautet: 02162 934350.

Wer spielsüchtig ist, verliert nicht nur sein Geld, sondern oft auch seine Selbstkontrolle. Die Folgen sind fatal. "Glücksspielsucht kann jeden treffen. Sie ist international und führt fast immer in die soziale Verelendung", sagt Dietmar Lufen. Mehr als die Hälfte der Besucher in Spielhallen haben einen Migrationshintergrund. Doch nur selten finden sie den Weg zu professionellen Helfern: Lediglich acht der 70 Ratsuchenden zum Thema Glücksspielsucht waren Migranten.

Deshalb hat auch die Landeskoordinationsstelle Glückspielsucht eine kostenfreie Hotline mit türkischsprachigen Mitarbeitern für Spielabhängige und für ihre Angehörigen eingerichtet unter 0800-3264762.

(busch-)
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