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Brüggen
Tolle Show in der Burggemeindehalle

Brüggen. Die Burg Garde Brüggen verführte mit einem bunten Programm zum Schunkeln, Singen und Tanzen. Von Paul Offermanns

Mit handgemachtem Karneval erfreute die Burg Garde das Publikum bei ihrer närrischen Sitzung in der Burggemeindehalle. Stephan Moers, Kommandant der Burg Garde Brüggen, und Co-Moderatorin Friederike Bors führten durch das Programm. Zwischendurch verfielen die überwiegend kostümierten Jecken ins Schunkeln. Als dann die Stimmungsband "Alt Kölsch" mit René Heimes, André Reischert, Kai Riedel und Marcel Wischnewski und Christian Schmitz kurz vor Mitternacht aufspielte und Gina-Maria Mirisola und Kerstin Bors "Atemlos durch die Nacht" sangen, hielt es die Jecken nicht mehr auf den Plätzen. Sie tanzten ausgelassen im Saal, und die Tanzmädels stürmten die Bühne. Mit dem Spielmannszug Born war die Burg Garde in den Saal gezogen und hatte gleich die "Burgmäuse" auftreten lassen. Sechs Mariechen der Nachwuchsgarde zeigten in einem Solistenmedley ihr Können. Der Gardetanz ist das Kapital der Burg Garde. Wenig später zogen die mittlere und die große Tanzgarde die Gäste in ihren Bann, auch ein Showtanz gehörte später noch dazu. Ein besonderer Moment war der Auftritt mit dem lächelnden Solomariechen Hannah Brenner. Moers hatte dazu das Kommando gegeben: "Mariechen tanz!"

Bei "Oma Christinchen" (Christine Joppen) war klar, was erklang: "Mit 66 Jahren" und "Man müsste nochmal 20 sein". "De Trullas ut Brögge" (Anja Simons und Petra Dahlberg) strapazierten die Lachmuskeln mit dem Geldautomaten der Zukunft. Ebenso begeisterten "Et Mariechen" (Anja Simons) und der Frikadellen liebende "Hermann, der Bademeister" (Hermann Krücken). "Jupp & Erna" (Christoph Stapper und Ralf Prinz) hatten ihre nicht ernstzunehmenden Ansichten über Mann und Frau. Zur erheiternden Schwarzlichtshow gehörten Männer im Tutu. Die "Burgmuttis" (Manuela Houben-Appel, Beatrix Theloy, Carina Goldenpfennig, Melanie Viethen, Christine Joppen und Christiane Hoffmann) gaben dem Märchen "Aschenputtel" eine neue Deutung. Wolfgang Scholz war mit "Comedy on Tour" im wahrsten Sinne unterwegs - zuerst in Brüggen und danach in Bracht. Zum Feiern zog es ihn wieder zurück. Er nahm die Frau aufs Korn: "Das ist ein Wesen, dass uns Männer hin und wieder mal fasziniert, uns auch immer zur Weißglut bringen kann und was wir wohl nie richtig verstehen werden, unsere Frauen! Oder auch: die Frau, das unbekannte Wesen."

Quelle: RP
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