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Kreis Viersen
Udo Schiefner sieht Viersener Kurve als erledigt an

Kreis Viersen. "In weite Ferne gerückt" sieht der SPD-Bundestagsabgeordnete Udo Schiefner die umstrittene Viersener Kurve. Dieses Vorhaben würde, wie er nach einer Sitzung im Bundesverkehrsministerium mitteilt, "für nicht umsetzbar gehalten, wenigstens nicht im Planungshorizont des aktuellen Bundesverkehrswegeplans, also bis 2030".

Die Viersener Kurve war bisher vom Ministerium als Voraussetzung für den zweigleisgen Ausbau der Strecke Dülken-Kaldenkriche betrachtet worden.

Im Bundesverkehrswegeplan werde dagegen dieser zweigleisige Ausbau als "notwendig" anerkannt, verbunden mit einem modernen Lärmschutz. Notwendig ist der Lärmschutz, weil der Ausbau täglich bis zu 80 Güterzüge auf die Schiene bringt.

Im zweiten Halbjahr 2017 soll Schiefner zufolge die Wirtschaftlichkeit für die Verbindung zwischen Dülken und Kaldenkirchen berechnet werden. "Diese Bahnstrecke kann 2018 in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden", ist er überzeugt. Diese Einstufung ist unverzichtbar, da erst danach mit der Planung und der Umsetzung begonnen werden kann. Sonst würde es bis 2030 dauern.

Quelle: RP
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