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Kreis Viersen
Verdacht auf Schwarzarbeit: Zoll kontrolliert 450 Taxi-Fahrer

Kreis Viersen. Rund 450 Taxifahrer im Kreis Viersen, in Krefeld, Mönchengladbach und Neuss wurden zwischen dem 26. und 29. November kontrolliert. Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und die Einhaltung des Mindestlohngesetzes standen dabei im Fokus des Krefelder Hauptzollamtes.

Die Zöllner sperrten für die Kontrollen kurzfristig den jeweiligen Taxistand - damit der eine oder andere Fahrer nicht auf die Idee kam, einfach das Weite zu suchen. Dann befragten die Zöllner die Taxifahrer nach ihren Personalien, prüften den Taxischein und die übrigen Papiere. Schließlich wurden noch Daten zur Beschäftigung und Entlohnung erfasst.

Alle diese Informationen werden im Nachhinein unter anderem mit Datenbanken der Sozialversicherungsträger abgeglichen - was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

"Bei rund 50 Arbeitnehmern und deren Arbeitgebern wird aber nun weiter ermittelt. Die zu erwartenden Strafen reichen von Bußgeldern für Bagatelldelikte bis hin zu Haftstrafen wegen Leistungsbetruges in erheblichem Umfang", so Alwin Bogan, Pressesprecher des Hauptzollamts Krefeld.

Offenbar sorgten die Kontrollen des Zollamtes auch dafür, dass teilweise deutlich weniger Taxis auf den Straßen unterwegs waren, als sonst üblich. So bildeten sich am Sonntagabend nach einer Veranstaltung im Krefelder Königpalast Schlangen von wartenden Fahrgästen an dem normalerweise gut mit Fahrzeugen besetzten Taxistand.

(kai)
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