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Viersen
Einbrecherinnen sind erst elf und zwölf Jahre alt

NRW: Kinder als Täter - das sind die Maschen
NRW: Kinder als Täter - das sind die Maschen FOTO: Dietrich Janicki
Viersen. In Viersen haben Anwohner am Montag zwei Mädchen bei einem Einbruchsversuch erwischt und festgehalten. Die jungen mutmaßlichen Einbrecherinnen sind nach Angaben der Polizei erst elf und zwölf Jahre alt. 

Die beiden Mädchen sind bereits polizeibekannt: Schon mehrfach sind sie bundesweit wegen Tageswohnungseinbrüchen aufgefallen. Jetzt dürften sie für einen versuchten Einbruch in der Hofstraße in Viersen verantwortlich sein, meldet die Polizei Viersen. Dabei wurden die zwei elf und zwölf Jahre alten Mädchen, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, allerdings erwischt. Zeugen verfolgten sie und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Ehemann verfolgt die Mädchen

Am Montag gegen 15.10 Uhr bemerkte eine Bewohnerin auf der Hofstraße verdächtige Geräusche an der Haustür. Dort entdeckte sie die beiden Mädchen, die offenbar versucht hatten, die Tür aufzuhebeln. Die Kinder flüchteten, verfolgt vom Ehemann der Bewohnerin Richtung Süchtelner Straße.

Mithilfe weiterer Passanten und Anwohner gelang es dem Mann, die beiden Mädchen in einem Büro auf der Süchtelner Straße festzuhalten und die Polizei zu informieren. Dort fanden Kriminalbeamte dann auch zwei Schraubendreher - das mutmaßliche Tatwerkzeug, so die Polizei. Die Kinder wollten nicht mit den Beamten reden.

Erziehungsberechtigte sind nicht bekannt

Die strafunmündigen Mädchen wurden an die Jugendschutzambulanz im Kaarst übergeben, da ihre Erziehungsberechtigten nicht bekannt sind.

Die Polizei warnt: Immer häufiger tauchen als Tatverdächtige bei Wohnungseinbrüchen auch Kinder oder sehr junge Mädchen auf, denen vielleicht im Wohnumfeld niemand einen Einbruch zutraut und die deshalb recht unbehelligt agieren können.

(tak)
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