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Viersen
Viersener Jugendamt unterstützt junge Flüchtlinge

Viersen. Unter den etwa 150 Flüchtlingen, die Ende Juli kurzfristig in der Sporthalle Ransberg untergebracht werden mussten, befinden sich auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Sie erhalten auch Unterstützung und Zuwendung vom Jugendamt der Stadt Viersen. Für die Älteren von ihnen hat das Jugendamt gemeinsam mit Bettina Passon von der Jugendeinrichtung Alo (Gemeinde St. Cornelius in Dülken) ein spezielles Angebot organisiert.

Dreimal in der Woche trifft man sich nachmittags in den Räumlichkeiten auf der Kettelerstraße, um gemeinsam zu kochen oder zu backen. Dabei entstehen auch Gerichte, wie sie die jungen Leute aus ihrer Heimat kennen. Außerdem gibt es verschiedene Sportangebote. Und auch einen Deutschkursus können die jungen Flüchtlinge besuchen. Sie werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendeinrichtung am Ransberg abgeholt und anschließend wieder dorthin zurückgebracht. Dies alles soll dazu beitragen, dass die Teilnehmer ihre Erlebnisse wenigstens für einige Stunden vergessen und auf andere Gedanken kommen.

Ein Stück Unbeschwertheit erleben auch die Jüngeren. Das Spielbusteam des Jugendamtes hat sich spontan bereit erklärt, den in der Turnhalle lebenden Kindern regelmäßig ein bisschen Freude und Ablenkung zu schenken. Es gibt Spiel-, Schmink- und Bastelangebote, die Kinder können toben, lachen und ganz einfach Kind sein. Auch wenn der Spielbus selbst zurzeit außer Gefecht gesetzt ist und nicht genutzt werden kann: abwechselnd packen immer zwei Betreuerinnen des Spielbusteams täglich eine dicke Spiel- und Basteltasche. Dann geht es zum Ransberg, wo die Kinder bereits auf Inga, Jana, Linda, Selina oder Eirini warten. Während der Woche, aber auch am Wochenende ist das Team für die Kinder da und schenkt ihnen jeden Tag zwei Stunden voller schöner Erlebnisse.

(kai)
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