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Schwalmtal
Vorbildlich: Frank Nüske spendete 150 Mal Blut

Schwalmtal: Vorbildlich: Frank Nüske spendete 150 Mal Blut
Frank Nüske (3.v.l.) freut sich über den Präsentkorb in Kurt van de Flierdt (3.v.r.), Vorsitzender der DRK-Ortsgruppe Schwalmtal. FOTO: OFF
Schwalmtal. DRK Schwalmtal ehrte 26 treue Blutspender. Kurt van de Flierdt bleibt Vorsitzender des Ortsvereins

Der DRK-Ortsverein Schwalmtal bedankte sich bei einer Feier im Pfadfinderheim Hehler bei 26 Blutspende-Jubilaren mit einem Essen und Präsenten. "Wie wichtig es ist, dass Sie Blut spenden, um Menschenleben zu retten, habe ich vor vielen Jahren bei einem Dienstunfall am eigenen Leibe erfahren", sagte DRK-Ortsvorsitzender Kurt van de Flierdt.

17 Menschen haben 25 Mal Blut gespendet, sechs 50-mal, zwei 75 Mal. Eine rekordverdächtige Zahl kommt vom Wassenberger Frank Nüske (69), der sich meist auf dem Campingplatz in Overhetfeld aufhält: 150 Mal ging er zur Blutspende, regelmäßig seit dem Jahr 1965. "Als ich 18 Jahre alt war, durfte ich das erste Mal Blut spenden, um anderen Menschen zu helfen", erzählt der ehemalige Finanzbeamte. "Ich selbst bin nicht betroffen, aber meine Schwester", sagte der 69-Jährige mit der Blutgruppe null positiv. "Ich finde es schade, dass nur drei Prozent der Bevölkerung bereit sind, Blut zu spenden, aber 100 Prozent in Anspruch nehmen, wenn sie es brauchen." Es war Zufall, dass seine 150. Blutabnahme in Schwalmtal so auskam nach der Wartezeit. "Ich war auch schon in anderen Orten um Overhetfeld herum zum Spenden", sagt er.

Am folgenden Tag zog das DRK Schwalmtal bei seiner Mitgliederversammlung Bilanz. "Bei acht Veranstaltungen kamen 800 Blutspender. Eine leicht steigende Tendenz ist festzustellen", sagte Kurt van der Flierdt (69). Er ist als Vorsitzender wiedergewählt worden. Bernd Lucassen ist zweiter Vorsitzenden, Madgalene Klapdor Schriftführerin, Sebastian Lamertz Schatzmeister, Rosemarie Schaak Bereitschaftsführerin und Armin Engels Beisitzer.

Die DRK-ler schaffen dank vieler Sponsoren einen neuen Defibrillator an. Sie waren rund 750 Stunden für ehrenamtliche Sanitätsdienste unterwegs. Im Pfadfinderheim Hehler, das sie nun mitnutzen können, fühlen sie sich sehr wohl. Jeden Donnerstag sind sie dort anzutreffen. "Wir freuen uns über neue Aktive, die uns unterstützen wollen, insbesondere bei den Blutspende-Terminen", so Kurt van de Flierdt.

(off)
 
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