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Viersen
Vortrag und Konzertlesung zum Wiener Kongress

Viersen. Im Viersener Salon in der Villa Marx, Gerberstraße 20 in Viersen, stehen im Januar der Wiener Kongress und seine Folgen für den Niederrhein im Mittelpunkt. Am morgigen Sonntag, 17. Januar, 11 Uhr, geht Prof. Dr. Irmgard Hantsche von der Universität Duisburg-Essen in einem Vortrag der Frage nach, welche territorialen, administrativen und rechtlichen Änderungen das Ende der napoleonischen Herrschaft und die Beschlüsse des Wiener Kongresses 1815 für den Niederrhein hatten. Der Schwerpunkt liegt auf dem Übergang des Rheinlandes an Preußen.

Am Sonntag, 31. Januar, 11 Uhr, folgt eine Konzertlesung. Unter dem Titel "Denk ich an Deutschland in der Nacht" stellen Prof. Dr. Ute Buechter-Roemer und Nadja Bulatovic von der Universität Köln Werke von Dichtern und Musikern der Romantik vor. Sie sahen sich durch den Wiener Kongress in ihrer Hoffnung auf eine demokratische Ordnung in Europa betrogen und zogen sich in ihre "Innerlichkeit" zurück. Doch unter der Oberfläche gärte es, was Gedichte und Kompositionen zeigen: Bettine von Arnim geriet durch ihr "Armenbuch" in Bedrängnis, Heinrich Heine wurde deutlich in der Beurteilung seiner Heimat, und die Revolutionsetüde Fréderic Chopins spricht eine ausführliche musikalische Sprache. Der Eintritt kostet zehn Euro.

Nach den Veranstaltungen haben die Besucher die Gelegenheit, einen kleinen Imbiss einzunehmen.

Quelle: RP
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