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Nettetal
Waldbesitzer im nördlichen Ruhrgebiet

Viersen. Sechzig Teilnehmer begrüßte der Vorsitzende der Forstbetriebsgemeinschaft Nettetal, Josef Siemes, zur Tagesexkursion in den Naturpark Hohe Mark und zum Gasometer. Mit Revierförster Bernhard von Blanckenburg hatte die Gäste einen ausgesprochen engagierten Begleiter, der seit 28 Jahren das ruhrgebietsnahe Revier betreut. Er leitet den Forstbetriebsbezirk Dorsten, ist Stadtförster und Förster der Forstbetriebsgemeinschaft Dorsten, die 1997 gegründet wurde.

"Die Waldbauern sind zusammengerückt", betonte der Förster. "Mit einer Forsteinrichtungsplanung ist die Grundlage für das Handeln im Wald gelegt." Es gibt 38 Baumarten in mehr als 1350 Beständen und im Alter von einem bis 180 Jahren, ein Garant für eine Strukturvielfalt. Der Anteil des Laubwaldes beträgt 47,3 Prozent (Eiche, Birke dominierend) der des Nadelwaldes 52,7 Prozent (überwiegend Kiefer). Der durchschnittliche Zuwachs im Jahr an Holzmasse beträgt vier Festmeter.

Die Flächen von 117 Waldeigentümern verteilen sich auf 1243,41 Hektar. Mehr als die Hälfte der Eigentümer besitzt weniger als fünf Hektar. Der Karte der Verteilung der Waldflächen hat Parallelen zu Nettetal. Jeder erhielt die Möglichkeit, einen Rindenabdruck zu bekommen mit Hilfe eines Stück Papiers und Kreide. "Ich gehe zu einem Baum, der mir gefällt", hieß es dazu. Der Fachmann kann anschließend erkennen, um welchen Baum es sich handelt. "Ich fasse mit meinen Händen die Rinde an, schließe für eine Minute die Augen und bleibe ganz still mit dem Baum.

.." - Im Gasometer in Oberhausen sahen die Nettetaler sich die aktuelle Ausstellung "Der schöne Schein" an. Der Blick fiel auf ausgewählte Meisterwerke der Kunstgeschichte und die Vielfalt der Werke von der Antike bis zur Moderne - vereint im Gasometer und der im wahren Sinne des Wortes Höhepunkt mit der Aussicht übers Ruhrgebiet. (hws)

Quelle: RP
 
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