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Niederkrüchten
Weihnachtsmarkt mit viel Trubel rund um St. Bartholomäus

Niederkrüchten: Weihnachtsmarkt mit viel Trubel rund um St. Bartholomäus
Der Verein "Niederkrüchten macht mobil" hat den Weihnachtsmarkt rund um St. Bartholomäus organisiert. FOTO: Busch
Niederkrüchten. Bei 17 Grad Celsius und Sonnenschein ist Glühwein ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch "wat mot, dat mot". Glühwein muss sein - auch beim Weihnachtsmarkt des Vereins "Niederkrüchten macht mobil" gehörte das Heißgetränk zu den gerne genommenen Klassikern. Von Wiltrud Wolters

Rund um die Pfarrkirche St. Bartholomäus hatten die Organisatoren mit vielen Lichtern, Tannenbäumen und weihnachtlichen Musikklängen eine stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen. Das kam an bei den Niederkrüchtenern. "Wir bekommen viele positive Rückmeldungen. Es ist ein Markt aus dem Ort für den Ort. Das ist der Sinn der Sache und des Vereins", sagte Edgar Lucht, Vorsitzender von "Niederkrüchten macht mobil".

Im Schatten der kunstvoll angestrahlten Pfarrkirche boten die etwa 20 Aussteller Krippenfiguren, Blumen, Bücher, Schmuck, Bekleidung oder Felle und Deko-Artikel unterschiedlichster Art und auch in Form der begehrten Borussia-Raute. Die Besucher testeten Schnäpse, Weine und Liköre, probierten Pralinen, Honig oder Reibekuchen.

Der Nikolaus, organisiert vom Heimat- und Kulturverein, ließ die Jüngsten in Ehrfurcht erstarren. Die etwas älteren Kinder vergnügten sich im Doc5, spielten Nachlaufen oder Verstecken rund um die Kirche. Im Zentrum des Weihnachtsmarktes zog das Kinderkarussell die Kleinen und die Großen an. "Das ist unser emotionales Zentrum. Die Kinder fahren und die Erwachsenen stehen dabei und trinken Glühwein. So soll es sein", sagte Lucht.

Im Pfarrheim lud die St. Brigitta-Schützenbruderschaft Blonderath, Ryth, Silverbeek und Varbrook am Samstag zum Weihnachtsball. Wie bei der Premiere vor einem Jahr war auch dieses Mal mit der Unterstützung der Flüchtlingshilfe etliche Flüchtlinge dabei. Am Sonntag bewirtete die St.-Antonius-Schützenbruderschaft Niederkrüchten die Gäste im Pfarrheim mit Kaffee und Kuchen. Insgesamt, so Lucht, habe sich der Umzug des Weihnachtsmarktes vom Marktplatz am Lindbruch zur Pfarrkirche bewährt. "Hier stimmt einfach die Atmosphäre. Es ist klein und kuschelig und hat den großen Vorteil, dass wir das Pfarrheim und die sanitären Anlagen nutzen dürfen", meinte Lucht. Die vielen Besucher und die gute Resonanz sind für ihn und die Organisatoren aus dem Vorstandsteam Bestätigung und Dank zugleich. "Es ist natürlich schon viel Arbeit. Aber jetzt haben wir feste Strukturen und es läuft."

Quelle: RP
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