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Viersen
Weltreligionen Thema beim Aschermittwoch-Forum

Viersen. Christentum, Islam, Buddhismus - wie halten es die Weltreligionen mit der Barmherzigkeit angesichts des oft religiös motivierten Terrors? Diese Frage stellt der Sachausschuss "Mission-Entwicklung-Frieden" des Rates der Gemeinschaft der Gemeinden St. Clemens in Kooperation mit dem Katholischen Forum Krefeld-Viersen. Darüber wird Anna-Maria Fischer, Referentin für interreligiösen Dialog im Generalvikariat des Erzbistums Köln, am Aschermittwoch, 10. Februar, 20 Uhr, sprechen - im Kleinem Saal des Josefshauses, Ostring 33.

Ob religiöser oder nicht-religiöser Fanatismus - immer sei er Ausdruck eines von Menschen pervertierten Gottesbildes, heißt es in der Einladung. Und weiter: "Wie die Führer aller Religionen seit Längerem immer wieder betonen, darf Gott zur Rechtfertigung von Hass und Terror nicht instrumentalisiert werden." Ebenso verletzend sei die Keule, die der Aufmacher der französischen Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" zum Jahrestag des Mordanschlags auf ihre Redaktion schwinge. So werde Gott als lächerliche Figur karikiert und gleichzeitig als "Täter" gebrandmarkt.

Papst Franziskus spreche im von ihm ausgerufenen "Jahr der Barmherzigkeit" die spirituelle Dimension und auch die aktuellen politisch-gesellschaftlichen Umbrüche durch die nahen Kriege mit ihrer Flüchtlingsproblematik an. In einem Schreiben äußerte er zudem die Hoffnung "auf einen vertieften Dialog der Religionen".

Quelle: RP
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