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Niederkrüchten
Werbung für Realschule

Niederkrüchten. An der Realschule Niederkrüchten startet in zehn Tagen das Anmeldeverfahren. Schulleitung und Bürgermeister sind zuversichtlich, die Mindestzahl von 56 Anmeldungen zu erreichen. Von Jochen Smets

Der Optimismus ist greifbar: Bürgermeister Herbert Winzen glaubt, "dass es gelingen sollte, die Anmeldezahlen zu erreichen". 56 lautet die magische Zahl. So viele Anmeldungen braucht die Realschule, um zwei Eingangsklassen bilden zu können. Um das zu schaffen, haben Schule und Gemeinde eine große Werbekampagne gestartet – nicht nur in den eigenen Grundschulen, wo die Eltern der Viertklässler nun die Entscheidung für eine weiterführende Schule treffen. Auch in den Brüggener Grundschulen wurden Flyer verteilt, sagt Schulamtsleiter Hans-Willi Cüsters.

Busverbindungen verbessern

Reges Interesse an der Realschule Niederkrüchten herrscht offenbar auch im Wegberger Norden. In Merbeck, Arsbeck und Dalheim sehen Cüsters und Winzen großes Potenzial für die Realschule. Bisher hat die Realschule in allen sechs Jahrgängen nur 15 Schüler aus diesem Bereich. Das soll sich ändern. Darum hat die Gemeinde eine Busverbindung eingerichtet, um die Niederkrüchtener Schulen für Eltern und Kinder aus Dalheim und Arsbeck attraktiver zu machen (von Merbeck verkehrt bereits ein Bus). Zudem ist geplant, die Linie 074 (Kaldenkirchen, Bracht) in Brüggen an die Linie 12 anzubinden, die das Niederkrüchtener Schulzentrum anfährt.

Die Realschule selbst empfiehlt sich mit einem klaren Profil und hoher Qualität, betont Schulleiterin Bärbel Buchwald. Sie hebt besonders hervor, dass die Realschule im Rahmen eines ausgefeilten Berufswahlorientierungskonzepts gleichermaßen auf den Übergang in den Beruf als auch auf den Weg zum Abitur vorbereitet. Für die Qualität der Realschule spricht, dass im letzten Schuljahr 76 Prozent der Absolventen einen Qualifikationsvermerk für den Besuch einer Oberstufe hatten. Gerade mit den Berufskollegs in Mönchengladbach und Dülken besteht eine intensive Kooperation. Hier können die ehemaligen Realschüler in drei Jahren ihr Abitur machen und dabei Schwerpunkte in Richtung Studium oder Beruf setzen. "Viele unserer Schüler haben an den Kollegs als Beste ihres Jahrgangs abgeschnitten", so Buchwald. Wer mit dem Realschulabschluss gleich in den Beruf einsteigen möchte, kann sich in den Klassen 8 bis 10 in mehreren Praktika orientieren.

Stark ist die Realschule, die das Gütesiegel "Individuelle Förderung" trägt, auch in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Zudem nimmt sie am Modellversuch "Wirtschaft an Realschulen" teil. Bei den Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 liegt sie deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Das Anmeldeverfahren für die Realschule startet am 12. Februar. Anmeldungen sind am 12. und 19. Februar von 10 bis 12 Uhr sowie vom 14. bis 18. Februar von 9 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr möglich. Kontakt unter Tel. 02163 571380.

Quelle: RP
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