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Viersen
Willicher Grüne wollen Regiobahn ohne Gladbach

Viersen. Im Rahmen ihrer Fraktionsklausur haben die Willicher Grünen den Haushaltsplanentwurf für das kommende Jahr beraten. Herausgekommen ist die Überzeugung, dass lediglich minimaler Spielraum für Mehrausgaben besteht. Anträge aus der Politik könnten nur durch Umschichtungen erfüllt werden. Einzig durch einmalige Schlüsselzuweisungen von über zwei Millionen Euro gerate der Haushalt nach der Prognose des Kämmerers in ein stabiles Plus.

"Angesichts eines Gesamtschuldenstands der Stadt, einschließlich Eigenbetriebe, von über 100 Millionen Euro stützen wir den Kurs von Kämmerer Willy Kerbusch, vorrangig die Ausgleichsrücklage aufzustocken, um ein finanzielles Polster aufzubauen", fasst Fraktionsvorsitzender Raimund Berg die Position der Grünen zusammen.

In Hinsicht auf die Erweiterung der Regiobahn wollen sich die Grünen Gedanken über eine Alternativplanung machen. Dafür beantragen sie, 30.000 Euro in den Haushalt aufzunehmen. Ziel sei eine Streckenfortführung, die nicht über das Mönchengladbacher Stadtgebiet führt, da die Nachbarstadt sich als vehementer Blockierer erwiesen habe. Auch eine Roermond-Linie entlang der A 52 über Schwalmtal bis zur Innenstadt könnte eine Option für den Kreis Viersen sein.

Quelle: RP
 
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