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Wassenberg
2018 erstes Sommerfest des Ehrenamtes

Wassenberg: 2018 erstes Sommerfest des Ehrenamtes
FOTO: Dudarev Mikhail /Shutterstock.com
Wassenberg. Wassenberg wird Menschen, die sich in der Stadt ehrenamtlich engagieren, ab 2018 jährlich mit einem Fest danken. Das Konzept wurde in einer interfraktionellen Sitzung erarbeitet. Der Rat begrüßte einhellig die Initiative. Von Angelika Hahn

In Wassenberg wird es ab 2018, wie in anderen Kommunen schon üblich, ein Fest geben, mit dem die Stadt den vielen Ehrenamtlichen Dank für ihr Engagement ausdrückt. "Sommerfest des Ehrenamtes" soll der Name sein. Locker und ungezwungen soll das Ganze vonstattengehen als eine Art große Grillparty.

Nach einem Antrag der SPD hatte ein interfraktioneller Kreis aus Ratsmitgliedern ein Konzept gemeinsam mit der Verwaltung erarbeitet, das dem Rat in seiner jüngsten Sitzung vorgestellt wurde - der es ohne formellen Beschluss nach Bürgermeister Manfred Winkens' Feststellung "Wir machen das" absegnete. Das Ziel: Möglichst viele und unterschiedliche ehrenamtlich Engagierte sollen in die Veranstaltung einbezogen werden. Darüber hinaus wollen die Politiker neben Ehrenamtlichen etwa aus Vereinen und Organisationen auch unorganisierte Engagierte ansprechen, darunter beispielsweise die zahlreichen Menschen, die sich in Nachbarschaftshilfe oder Pflege einsetzen. Vereine und bekannte Gruppierungen sollen von der Stadt Einladungen bekommen, um darauf einige Vertreter (deren Zahl, je nach Größe der Gruppierung, liegt noch nicht ganz fest) für das Fest zu benennen, damit die Veranstaltung von der Stadt geplant werden kann.

In den Einladungen und durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit soll aber auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, der Verwaltung Personen zu nennen, die aufgrund ihres sozialen und humanitären ehrenamtlichen Einsatzes eine Einladung verdienen, ohne dass sie einem Verein angehören.

Die Veranstaltungsorte sollen im Rotationsprinzip wechseln, so dass alle Stadtteile zum Zuge kommen. Die jeweiligen Vereine in den Stadtteilen werden in die Vorbereitung und Gestaltung des Ehrenamtsfestes mit einbezogen. Für die Bewirtung beim Grillen und bei der Getränkeausgabe könnten, so hieß es, etwa die Jugendgruppen der Vereine (gegen ein kleines "Taschengeld") gewonnen werden. Insgesamt soll das Ganze natürlich aus der Stadtetat bezahlt werden.

Starten soll das Fest 2018 im Stadtteil Wassenberg. Als Veranstaltungsort wurde im Vorgespräch der Fraktionsvorsitzenden der Burgwiesenbereich am Heckentheater vorgeschlagen, als Zeitraum wird ein Freitag Mitte Juni eines jeden Jahres ins Auge gefasst.

Keinen Widerspruch gegen dieses Grundkonzept gab es aus den Reihen des Rates. Das war aufgrund der Vorbereitung absehbar. Kulturausschuss-Vorsitzender Markus Schnorrenberg (SPD) lobte das "gute Beratungsergebnis", gab der Verwaltung lediglich die Vertreterzahl noch mal zu überdenken: zwei bis drei pro Gruppierung, hieß es an einer Stelle der Konzeptvorlage, für große Vereine möglicherweise etwas wenig. An anderer Stelle war von fünf bis sechs Personen die Rede. Doch dieses Problem dürfte das Ehrenamtsfest kaum gefährden.

Quelle: RP
 
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