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Wassenberg
Feuer und Wasser am Waldsee rhythmisch in Szene gesetzt

Wassenberg. An zwei Spielorten in Wassenberg und vier Stationen jenseits der Grenze erlebten Teilnehmer einer Radtour internationales Straßentheater. Von Daniela Giess

Bei hochsommerlichen Temperaturen kräftig in die Pedale treten, dabei die schöne Landschaft in Wassenberg und der benachbarten niederländischen Gemeinde Roerdalen genießen, an sechs Stationen vom Rad steigen und internationales Straßentheater sowie Musikdarbietungen genießen - das ist das Konzept des Limburg-Festivals.

Am Effelder Waldsee sorgten die vier Herren von "Lucifer's Slagwerk" aus dem holländischen Breda für reichlich Aufsehen. Das Quartett - drei Schlagzeuger in schwarzen Mönchskutten sowie ein Verantwortlicher für das Mischpult - trat immer zur vollen Stunde im Beach-Club "Amici Beach" auf, band dabei die Elemente Feuer und Wasser in die spektakuläre Show unter freiem Himmel ein. "Ein sehr gutes Festival-Konzept. Das gefällt uns", erklärte Ensemble-Mitglied Tim Duirf. Lediglich die Hitze war nicht ganz nach dem Geschmack von "Lucifer's Slagwerk". "Es ist schon ein bisschen warm", gestand Silvester van Rijkevorsel augenzwinkernd ein. Vor allem bei internationalen Tanzveranstaltungen tritt die Truppe auf, in der nächsten Zeit reisen die Vier mit dem "Teufels-Schlagzeug" unter anderem nach Spanien und Belgien.

Im Schnitt fast 100 Zuschauer ließen sich in Effeld von der schlagkräftigen Darbietung mit aufspritzendem Wasser und lodernden Flammen begeistern, die jeweils eine Viertelstunde dauerte. Ulrike Frenken und ihre fünf Freunde waren schon zum dritten Mal beim Limburg-Festival mit von der Partie. Die Gruppe hatte sich für die "große Tour" auf einer Länge von rund 35 Kilometern entschieden. "Wenn schon, denn schon", schmunzelte die Effelderin, für die der Zwischenstopp am Amici Beach ein Heimspiel bedeutete. Für Familien und betagte Festival-Teilnehmer wurde eine verkürzte Streckenführung auf etwa 20 Kilometern mit nur drei Stationen angeboten.

Auf dem Wassenberger Roßtorplatz integrierte die Karnevalsgesellschaft Kongo die musikalische Darbietung der vier "Jukebox Boys" in ihr Weinfest. Moderator Markus Peggen stellte die vier jungen Herren aus den Niederlanden dem Publikum vor. Das Quartett verfügt über ein beachtliches Repertoire mit mehr als 200 bekannten Liedern.

Das Limburg-Festival-Komitee hatte wieder international renommierte Künstlerinnen und Künstler verpflichtet. Auch in der niederländischen Nachbargemeinde Roerdalen machten die Teilnehmer des Limburg-Festivals Halt. Hier durften an vier Stationen in Posterholt, Melick und Herkenbosch Künstler aus Spanien, der Schweiz und Belgien bestaunt werden.

Quelle: RP
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