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Wassenberg
Gemeinschaftsgeist trägt das Konzert

Wassenberg: Gemeinschaftsgeist trägt das Konzert
Die Mischung im Programm kam an beim Publikum des Myhler Konzerts, das die beiden Orchester aus Myhl und Dremmen unter Leitung ihres Dirigenten Herbert Kohnen gemeinsam bestritten. FOTO: Jürgen Laaser
Wassenberg. Zum zweiten Mal haben sich die Musikvereine Myhl und Dremmen zu einem Konzert zusammengetan. Die Besucher erlebten ein vielseitiges Repertoire, traditionelle Marschmusik ebenso wie Arrangements von Coldplay-Hits. Von Michael Moser

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr, gab es nun den zweiten Musikalischen Abend, gemeinsam gestaltet von den Musikvereinen Myhl und Dremmen. Wieder war es ein Doppelkonzert: Nach dem Auftritt eine Woche zuvor in Dremmen war jetzt die Mehrzweckhalle in Myhl Konzertort. Daniel Randerath, Vorsitzender des Myhler Orchesters, begrüßte das Publikum: "Schön, dass sie so zahlreich zu uns gekommen sind. Nach rund zwei Monaten gemeinsamer Proben mit den Freunden aus Dremmen hoffen wir, Ihnen ein schönes, abwechslungsreiches Programm zu bieten". Das gelang den beiden Vereinen in Harmonie bestens, wobei natürlich die Tatsache, dass Herbert Kohnen Orchesterleiter in beiden Orten ist und sich das Repertoire ähnelt, ideale Voraussetzungen bietet.

Die Besucher wurden mitgenommen auf eine akustische Reise, die aus Märschen, Polkas, Pop oder auch bekannten Filmtiteln bestand. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Maurice Abzug.

Mit einem stimmungsvollen Deutsch-Französischen Freundschaftsmarsch mit dem Titel "Marianne und Michel" begann das Konzert, und von Beginn an ernteten die Musiker reichlich Applaus. Einen kirchlichen und einen weltlichen Teil hatte das abwechslungsreiche Stück "Choral and Rock-Out". "Der Titel täuscht vielleicht ein wenig, aber das von Ted Huggens arrangierte Lied hat schon ziemlich Power in sich", sagte Abzug. Auf eine Reise in die Weiten der Prärie führte "Der mit dem Wolf tanzt" von Jay Bocook das Publikum, vielen noch bekannt aus dem seinerzeit erfolgreichen Kinofilm.

Quer durch Europa ging es anschließend bei den nächsten beiden Darbietungen. "Queens Park Melody" (Jacob de Haan) ließ die Atmosphäre und Ruhe englischer Gärten der Provinz Cornwall erahnen, während "Postcards from Trentino" des Italieners Franco Puliafito fetzig und schwungvoll erklang. Während des Stückes "Pastime with Good Company" (Stephen Roberts) verließen die Musiker nach und nach die Bühne, bis Dirigent Herbert Kohnen alleine dastand, der dann eine kleine Pause verkündete.

Auch im zweiten Teil wurde das Publikum nicht enttäuscht. Nach "Abel Tasman" von Alexander Pfluger wurde es poppig bei "Coldplay Classics" mit Hits der bekannten Popband, die die Vielseitigkeit des Gemeinschaftsorchesters unterstrichen. Die gute Stimmung hielt dann auch bei "Don Pedro", "Ein halbes Jahrhundert" und "Von Freund zu Freund" an. Zum Abschluss des Konzerts begeisterten die Musiker mir dem harmonischen Stück "Highland Cathedral", einem Arrangement von Siegfried Rundel.

Quelle: RP
 
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